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Lotería de Navidad: Einsätze zwischen null und 500 Euro
Die Budgets für die spanische Weihnachtslotterie reichen von 0 bis 500 Euro, doch der häufigste Wert ist null. Die Gewinnchance liegt bei eins zu 100.000.
Wie viel wird bei der Lotería de Navidad gespielt: 0 € bis 500 € pro Jahr
Die Saison beginnt mit einer genannten Zahl: 80 Euro bereits ausgegeben und dem Vorsatz, vor der Ziehung weitere 80 Euro hinzuzufügen. Das Wort dafür ist „investieren“. Hier beginnt die Diskrepanz. Von den 143 Antworten auf diese Frage ist der am häufigsten genannte Betrag weder 80, noch 200, noch 20: Es sind null Euro. Zwischen der Schlagzeile und den tatsächlichen Antworten klafft eine Lücke, die viel über die wahre Natur der Ziehung am 22. Dezember verrät.
Wie viel Geld wird für die Lotería de Navidad ausgegeben?
Die Beträge lassen sich in vier erkennbare Gruppen einteilen. Die erste ist das absolute Null: Manche kaufen seit Jahren nichts mehr, andere behaupten, sie oder ihre Eltern hätten noch nie ein Los gekauft. Die zweite Gruppe ist das Büro-Los, meist 20 Euro – „wie beim Tanken, immer 20“ –, der am häufigsten genannte Betrag insgesamt. Die dritte Gruppe reicht von 80 bis 200 Euro: Familienverpflichtungen, alte Freunde, Bars, in denen man regelmäßig isst. Und die vierte Gruppe bilden jene, die früher 500 Euro jährlich ausgaben, heute aber auf 150 Euro gekürzt haben.
Der Saisonstart liegt in diesem Bild im oberen Bereich: 80 Euro bereits investiert und eine Prognose von 160 Euro zum Abschluss. Nichts Außergewöhnliches neben denen, die 200 Euro nennen – „ich schwimme im Krankenwagen“, fasst jemand zusammen – oder die es vorziehen, 2.000 Euro in Aktien zu stecken und behaupten, die Lotterie sei die riskantere Option. Die Spanne ist so groß, dass jeder Durchschnittswert schnell fragwürdig wird.
Ist es rational, ein Los der Lotería de Navidad zu kaufen?
Wahrscheinlichkeitstechnisch nein. Aus sozialer Funktion heraus bestreitet es kaum jemand. Die wiederholte Berechnung ist eindeutig: Eine Chance unter 100.000 bei der Weihnachtslotterie gegenüber einer unter 14 Millionen bei der Primitiva (spanische Zahlenlotto), was die Schwierigkeit des letzteren um das 140-fache erhöht. Und der niedrigste Preis, abgesehen vom Rückvergütungslos (Reintegro), erreicht kaum 100 Euro.
Daraus entstehen harte Bezeichnungen. Die Lotterie als Steuer für Dumme, als Betrug mit garantierter Rendite für den Veranstalter oder als „die einzige Steuer, die man gerne zahlt und dabei Cidra-Flaschen entkorkt“. Demgegenüber steht das Argument des nie sinkenden Jackpot-Pools und der Nachfrage: „Mir werden die Lose aus den Händen gerissen.“
Auch die finanzielle Alternative hat ihren Platz. Statt eines Loses fordern manche einen Anteil an einer Aktie, einen Indexfonds oder direkt den Euromillones (europäische Lotterie), mit der Idee, dass die Rendite pro eingesetztem Euro besser sei. Der Vergleich ist jedoch irreführend: Die Weihnachtslotterie schüttet relativ häufig kleine Beträge aus, und dieser stete Fluss trägt das Ritual Jahr für Jahr.
Warum kauft man das Büro-Los, auch wenn man keine Lust hat?
Weil die Kosten des Nicht-Kaufs in einer anderen Währung gemessen werden. Der häufigste Grund ist die Angst vor dem Ausschluss: „Stell dir vor, die Nummer deiner Kollegen gewinnt und du bist der Einzige ohne Los?“ Jemand definiert es direkt als jährliche Versicherung gegen Neid für 20 Euro, und andere geben zu, nur zu spielen, um nicht zusehen zu müssen, wie alle anderen gewinnen außer ihnen.
Hinzu kommt das Netz der Dezember-Verpflichtungen: Anteile von Klassenfahrten, Sozialkantinen, Wohltätigkeitsorganisationen oder dem lokalen Sportverein. Dies ist die schwerste Ausgabe abzulehnen, denn man lehnt nicht eine Nummer ab, sondern die Person, die sie verkauft.
Die Reduktion: Von 500 Euro pro Jahr auf 150
Die Ausgaben für Lotterien werden oben reduziert, nicht unten. Wer am meisten ausgibt, beschreibt, wie er von fast überall einem Loskauf – mehr Familienverpflichtungen, mehr verschiedene Anteile – auf maximal 150 Euro gesenkt hat, ohne in dieser Zeit einen nennenswerten Gewinn erzielt zu haben. Die Anpassung, sagt er, kam nicht durch Wahrscheinlichkeitsberechnungen: Sie kam durch das Bankkonto.
Was nicht reduziert wird, ist der unangenehme Teil. Wohltätigkeits-, Kultur- und Sportanteile bleiben bestehen, selbst bei denen, die null Euro für eigene Lose angeben. Dort liegt die wahre Rechnung für Dezember, deutlich höher als das geteilte Büro-Los.
Gewinne, die nur eine Ziffer fehlen
Die Statistik bricht immer an einer Anekdote. Jemand spielte zum ersten Mal drei Euro und gewann 878 Euro, eine Annäherung an den zweiten Preis der Lotería Nacional plus Rückvergütung und kleinere Preise. Andere kratzten im Büro am Hauptpreis – etwa 80.000 Euro pro Losanteil für mehrere Kollegen – und wer hatte die ersten zwei und letzten zwei Ziffern des zweiten Preises, diese Differenz, die ein Los zu einer lebenslangen Erinnerung macht.
Zum angeblichen Glück bestimmter Verkaufsstellen gibt der Erzähler der Büro-Geschichte zu: Statistisch ist es egal, wo zuvor gewonnen wurde. Der Mythos bleibt bestehen und treibt Last-Minute-Käufe in berühmten Verwaltungen wie der Bruixa d'Or.
Mit diesen Zahlen im Kopf – 160 Euro geplant von denen, die die Saison eröffnen, durchschnittlich 20 Euro beim geteilten Los, null bei einem wachsenden Anteil – bleibt die Frage offen, wie viele derer, die schwören, nicht zu spielen, vor Weihnachten doch noch die Verwaltung betreten haben.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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