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LED-Streifen statt Strahler: 2.040 Lumen pro Meter, Profil für 7 €
Ein SMD3014-Streifen mit 20 W/m liefert 2.040 Lumen pro Meter, mehr als viele SMD5050. Das Limit ist nicht die LED: Es sind das Aluminiumprofil für 7 €/m und die Kühlung.
LED-Streifen für echte Beleuchtung: 20 W/m und das Profil für 7 €
Der Preis des Aluminiumprofils, in das man einen LED-Streifen einlassen muss, damit er nach unten leuchtet, frisst einen Großteil der Ersparnis: rund 7 Euro pro Meter allein für die Schiene, manche haben 8 bezahlt. Der Streifen selbst kann dagegen günstig sein. Das Problem ist nicht die LED. Es ist alles, was drumherum kommt.
Die Frage, die die Diskussion eröffnet, ist technisch und sehr konkret: Welche LED-Art leuchtet mehr? Die verbreitete Intuition sagt SMD5050. Die Zahlen eines Teilnehmers sagen etwas anderes. Ein SMD3014-Streifen mit 204 LEDs pro Meter und 20 W/m gibt laut Datenblatt 2.040 Lumen pro Meter ab, gegenüber 1.200 Lumen eines Standard-SMD5050 mit 60 LEDs und 14,4 W/m. Die Chipdichte zählt mehr als die Chipgröße.
Welcher LED-Streifen leuchtet mehr: 3014 gegen 5050
Der Vergleich, der in der Diskussion kursiert, lässt wenig Raum für Verwirrung. Ein SMD3528 mit 60 LEDs und 4,8 W/m liefert 400 Lumen pro Meter. Ein SMD3014 mit 120 LEDs und 12 W/m kommt auf 800. Das SMD5050 mit 60 LEDs und 14,4 W/m erreicht 1.200. Und das SMD5050 High Power mit denselben 60 LEDs und 14,4 W/m gibt laut Datenblatt 2.000 Lumen ab.
Da liegt der Haken: „Das 5050" gibt es nicht als einheitliche Kategorie. Es gibt 5050er mit verschiedenen Leistungen und Wirkungsgraden. Einen billigen 5050er-Streifen mit einem hochdichten 3014er zu vergleichen heißt, zwei verschiedene Dinge mit demselben Handelsnamen zu vergleichen.
Die Referenzrechnung für eine Küche bringt ein anderer Teilnehmer ins Spiel: eine Empfehlung von **200 Lux**. Da 1 Lux 1 Lumen pro Quadratmeter entspricht, bräuchte eine Küche mit 10 Quadratmetern rund **2.000 Lumen**. Das heißt: Ein Meter dieses 20-W/m-Streifens würde theoretisch genügen. Theoretisch.
Das eigentliche Problem: Das Licht eines Streifens lässt sich nicht bündeln
Hier kommt das Argument, das die Begeisterung dämpft. Ein LED-Streifen hat einen Abstrahlwinkel von 120 Grad. Ein Strahler oder eine Panelleuchte bündelt. 2.000 Lumen über die Decke zu verteilen ist nicht dasselbe wie sie auf die Arbeitsplatte zu richten. Man kann zwei oder drei Streifen übereinander setzen, aber das Ergebnis ist nicht mehr schön.
Die praktische Erfahrung spaltet die Meinungen. Der eine hat 4 Meter Arbeitsplatte mit 20 W/m und einem 100-Watt-Netzteil montiert und behauptet, er könne dort „Uhren reparieren". Der andere hat billige Streifen mit einem lächerlichen Netzteil gekauft und räumt ein, dass sie fürs Frühstück und nicht viel mehr reichen. Der Unterschied zwischen beiden Fällen ist nicht die LED: Es sind das Netzteil und die Leistung pro Meter.
Die versteckten Kosten, die niemand beachtet: die Kühlung
Die nützlichste Warnung der ganzen Diskussion handelt nicht von Lumen. Sie handelt von Wärme. Streifen mit hoher Leistungsdichte werden heißer, und ihre Lebensdauer sinkt exponentiell. Deshalb ist das Aluminiumprofil kein ästhetischer Schnickschnack: Es ist ein Kühlkörper. Und daher auch eine kontraintuitive Empfehlung: die Streifen mit etwas reduzierter Spannung zu betreiben, denn bei LEDs erhöht das Wirkungsgrad und Lebensdauer – anders als bei einer Glühbirne.
Die praktische Schlussfolgerung ist für das Marketing unangenehm. Um einzelne Lichtpunkte zu ersetzen, bekommt man ein paar 1.500-Lumen-Strahler für etwa 50 Euro, und sie bündeln das Licht, wo es gebraucht wird. Um einen ganzen Raum gleichmäßig zu beleuchten, funktioniert der Streifen, aber er verlangt ein Profil, ein anständiges Netzteil und echte Leistung. Billig kommt doppelt teuer: beim Licht und bei der Lebensdauer.
Die Anekdote liefert der, der das Thema aufgemacht hat, Jahre später: Er hat am Ende Streifen hinter den Monitor geklebt. Nicht um die Wohnung zu beleuchten. Um im Dunkeln Filme zu schauen, ohne die Augen zu ruinieren. Und es hat funktioniert.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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