Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Kriminalisierung des Protests: Die Macht sucht Verschwörer
Sheinbaum nennt junge Protestierende in Mexiko namentlich. Die Kriminalisierung des Protests als Spiegelbild der Macht, von Díaz Ordaz bis heute.
Kriminalisierung des Protests: Wenn Regieren heißt, Verschwörer zu sehen
Mitten in der aktuellen Protestwelle in Mexiko folgt die offizielle Antwort einem bekannten Drehbuch: Die Demonstranten werden als Verschwörer dargestellt. Die Regierung Sheinbaum hat junge Protestierende namentlich benannt – eine Praxis, die der Schriftsteller Mauricio Schwarz ungeschminkt zusammenfasst: Wenn die Macht von „bösartigen Kräften“ und „Provokationen“ spricht, hat sie die Orientierung verloren.
Das Drehbuch der Macht
Die Strategie ist nicht neu. Díaz Ordaz sah in jedem Protest von 1968 eine bolschewistische Verschwörung, und Ceaușescu beschwor ausländische Provokationen herauf, kurz bevor er stürzte. Nun konstruiert die offizielle Erzählung einen äußeren Feind, um nicht erklären zu müssen, warum es an Ärzten mangelt, die Kitas marode sind oder die Drogenkartelle weitermachen.
Die Linke, die den Protest vergaß
Die Debatte geht über Mexiko hinaus. Manche behaupten, die Linke habe aufgehört, das Recht auf Beschwerde zu verteidigen, und sei zur Verwalterin der Ordnung geworden – wie Starmer Labour oder die Parteien, die einst die Sozialdemokratie verkörperten. Zudem wird die banalisierte Verwendung des Begriffs „Nancy“ kritisiert, mit dem Trump, Vox oder die AfD abgekanzelt werden, obwohl die echte Geschichte keinen Vergleich zulässt.
Die Macht findet immer einen äußeren Feind, um sich nicht verantworten zu müssen. Die offene Frage ist, warum die Linke, die den Protest als Erste verteidigen sollte, am Ende die Logik der Ordnung umarmt hat.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (21 Antworten).
Selenskyj schickt Putin einen Brief mit Vorschlag für Waffenruhe und persönliches Treffen – doch er beginnt mit Beleidigungen. Wir analysieren die Hintergründe des Manövers.
Pablo Iglesias soll gesagt haben, dass Demokratie 'ein bisschen Korruption' erlaubt. Das Zitat trifft genau auf den Fall von nicht deklariertem Schmuck im Wert von 1,5 Millionen Euro.
Moreno überlässt Vox eine Vizepräsidentschaft im Gegenzug für 150 Maßnahmen: Einkommensteuersenkung, Ende grüner Steuern und Migrationsmaßnahmen. Gewinnt oder verliert die Regierungsfähigkeit?
Will die Linke die Armen abhängig halten? Daten und Analysen zu einer wiederkehrenden Debatte über Sozialleistungen, politische Klientelpolitik und die Kosten des Sozialstaats in Spanien.
Der Zionismus ist eine politische, keine religiöse Bewegung. Viele Ultraorthodoxe lehnen ihn ab. Die wichtigsten Punkte eines oft übersehenen Unterschieds.