Körperlicher Verfall nach Absetzen von Steroiden

Ein Forennutzer beschreibt den Wandel eines Bekannten von 'massiv' zu 'dürr' nach dem Absetzen von Doping und debattiert über natürliches Training.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Körperlicher Verfall nach Absetzen von Steroiden
Der körperliche Verfall von Bodybuildern, die auf Steroide verzichten

Was passiert, wenn ein Bodybuilder das Spritzen aufgibt? Der dünne Mensch darunter kommt wieder zum Vorschein. Ein zufälliges Treffen im Fitnessstudio bestätigt, was die Szene oft verschleiert: Der Körperbau, der auf chemischen Zyklen basiert, hält nicht stand, wenn der Zyklus endet. Die Person war von 'vollständig definiert und massiv' zu einem 'Dünnen' geworden, mit Armen von nur 32 Zentimetern. Das Bemerkenswerte ist nicht der Zusammenbruch selbst, sondern dass seine Grundstruktur – kompakt, ohne X- oder V-Form – nie spektakulär war.

Die Rechnung für den natürlichen Athleten

Zehn Kilo Muskelmasse in zwölf Wochen zuzunehmen ist das Versprechen, das Zyklen verkaufen. Ein natürlicher Sportler braucht ein ganzes Leben, um sich dieser Zahl anzunähern, wenn überhaupt. Hier liegt die Ungerechtigkeit, die viele Freizeitsportler nicht aussprechen: Der pharmakologische Shortcut komprimiert in einem Quartal, was sonst Jahre erfordert. Die Kehrseite zeigt sich beim Absetzen. Der Körper kehrt zum Ausgangspunkt zurück, und der Spiegel zeigt eine Version, die kaum jemand zuvor gesehen hatte.

Manche führen Gewohnheitsänderungen als Alternative an: Wechsel zu Running oder Radfahren, Austausch von Volumen gegen Ausdauer. Die unbequeme Beobachtung ist, dass dies selten Definition bringt: Man verliert Muskelmasse und damit die Proportion, die den Gesamteindruck trainiert wirken ließ. Ein Körper von 83 Kilo bei 15-17 % Körperfett wirkt viel besser als einer von 68 Kilo bei 9 %.

Warum natürliche Athleten beim Definieren besser aussehen

Natürliches Bodybuilding existiert und funktioniert, so eine Strömung der Analyse. Der extreme Wettkampf ist nicht nötig. Mit ein bis zwei Sitzungen pro Woche mit Gewichten, Bändern oder Calisthenics und einem moderaten Kaloriendefizit kann man Muskeln erhalten und Fett verbrennen, ohne Hunger zu leiden. Sogar Pizza und Fast Food passen in die Gleichung. Das Problem entsteht, wenn das Ziel die Bühne ist: Natürliche Wettkämpfer kommen so ausgezehrt an, dass sie unterernährt wirken, zeigen aber Monate später, mit mehr Kleidung und weniger Anforderungen, einen größeren Körperbau.

Ein genannter Fall illustriert dies: Ein Bodybuilder, der im Wettkampf kaum Arme, Gesäßmuskeln oder Beine hatte, wirkt Jahre später, außerhalb der Wettkampfdisziplin, massiver im Radtrikot. Die Lektion ist bitter für jene, die sich für ein Wochenende zerreißen: Sich für einen kurzen Wettbewerb zu zerstören, hinterlässt einen Körper, der nur relativ groß ist.

Struktur entscheidet, und hier gibt es keine Abkürzung

Die Genetik verteilt die Karten, bevor die erste Hantel gehoben wird. Manche bleiben trotz aller Masse kompakt, ohne breite Schultern oder Kurven. Andere gewinnen scheinbar mit weniger Aufwand Breite im Rücken und Gesäß, bis die Jeans allein hält. Auf dieser Basis hat der natürliche Athlet, der seinen echten Fortschritt sieht – langsam, ja –, ein Argument, das kein Zyklus kaufen kann.



Der Shortcut funktioniert. Bis er stoppt. Dann entdeckt derjenige, der ein Jahrzehnt lang groß wirkte, dass darunter immer der mit den 32-Zentimeter-Armen war.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (17 Antworten).

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