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Kolumbianische Touristin schwimmt beim Sightseeing im Trevi-Brunnen in Rom
Eine kolumbianische Touristin badete im Trevi-Brunnen, während ihre Begleiterin filmte. Der Marmorverschleiß und die Rechnung sind inzwischen öffentlich bekannt.
Im Trevi-Brunnen zu baden ist verboten, und wer es tut, zahlt dafür nicht: Die Erhaltung eines solchen Denkmals geht auf den öffentlichen Haushalt Roms. Der Fall zeigt, wie eine einzelne Geste zu einer kollektiven Kostenlast wird, wenn man sie mit Millionen von Besuchern multipliziert.
Der **Trevi-Brunnen** in Rom wurde **1762** nach einem Entwurf von **Nicola Salvi** eingeweiht. Es ist ein Freiluft-Denkmal aus Marmor, das täglich von vielen Menschen besucht wird, und das Baden darin ist durch die städtischen Vorschriften verboten. Eine kolumbianische Touristin tat dies während einer Reise, und ihre Begleiterin filmte es.
## Wer zahlt für den Verschleiß
Marmor bricht nicht plötzlich. Er verfällt allmählich durch Wasser, Hautfette und Abreibung. Jede Reinigung oder Restaurierung geht auf den öffentlichen Haushalt und konkurriert mit Schulen, Verkehr oder Gesundheitswesen.
Wer badet, zahlt diese Rechnung nicht: Die Stadt zahlt sie. Das ist das klassische Muster einer negativen Externalität, winzig im Einzelfall und enorm, wenn man sie mit Millionen von Besuchern pro Jahr multipliziert.
## Auch die Münzen sind Ökonomie
Der Brunnen nimmt Geld ein. Die Münzen, die Besucher hineinwerfen, werden täglich entnommen und an **Caritas** übergeben, die sie für soziale Projekte verwendet. Rom erhebt zudem eine Touristensteuer pro Übernachtung.
Das Denkmal ist zugleich Kulturgut, Einnahmequelle und Erhaltungsausgabe. Darin liegt der Konflikt: Je größer der touristische Erfolg, desto größer der Verschleiß. Das Baden dort gilt als Ordnungswidrigkeit, die unmittelbaren Kosten für die Täter sind also eine Strafe, nicht die Restaurierung.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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