KI erweckt Chiquito wieder – Málagas Steuerzahler regen sich auf

Die Stadtverwaltung von Málaga hat einen Dokumentarfilm finanziert, in der der Komiker Chiquito dank KI wiederbelebt wird. Steuerzahler sehen darin eine unnötige Ausgabe ihrer Grundsteuer.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Chiquito kehrt per KI zurück, und die Steuerzahler murren

Was hat Chiquito de la Calzada mit einem KI-Projekt zu tun? Ziemlich viel mehr, als die Stadtverwaltung von Málaga gerne erklären würde. Der Stadtrat hat einen Dokumentarfilm finanziert, in dem der Komiker dank KI „wiederbelebt“ wird – und die öffentliche Reaktion ließ nicht lange auf sich warten: Womit wurde das bezahlt? Mit dem Geld der Steuerzahler, genau derjenigen, die die spanische Grundsteuer IBI zahlen.

Der Preis der digitalen Nostalgie

Die Kritik ging noch weiter: Manche erinnern daran, dass die Stadt auch in „violet points“ und Beschilderung gegen geschlechtsspezifische Gewalt investiert – Ausgaben, die aus ihrer Sicht nicht dieselbe Kontroverse auslösen. Eine andere Gruppe fragt sich, ob Chiquito wirklich das beste historische Aushängeschild Málagas ist, solange Antonio Banderas noch lebt, aktiv ist und keiner digitalen Auferstehung bedarf.

KI als Kosmetik oder als Werkzeug

Die Debatte ist schließlich beim Kino gelandet: Warum KI nutzen, um einen Komiker zu reanimieren, wenn man damit Harrison Ford für einen neuen Indiana-Jones-Film verjüngen könnte? Der Schatten von Anthony Ingruber, dem Schauspieler, der bereits einen jungen Ford spielte, liegt über der Diskussion. Nur die IBI hat vorher niemand gefragt.

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (10 Antworten).

Weitere Zusammenfassungen

Alle Zusammenfassungen auf Deutsch →

-
Volver