Kein einziges Land im "Westen" kommt mehr ungeschoren davon

Analyse des demografischen Niedergangs im Westen: sinkende Geburtenraten, Masseneinwanderung und die Suche nach Ländern, die noch verschont bleiben. Daten und Meinungströmungen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Der Westen ohne Rettung: demografischer Niedergang und die Flucht ins Nirgendwo

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts stellten Weiße 35% der Weltbevölkerung; heute sind es kaum noch 10%. Bis Ende des Jahrhunderts könnten es 3-4% sein. Unterdessen werden in Nigeria mehr Menschen geboren als in ganz Europa zusammen. Afrika hat mit 1,5 Milliarden Einwohnern und einer Geburtenrate von 4 Kindern pro Frau ein Durchschnittsalter von unter 20 Jahren. Es ist kein Problem der Grenzen, es ist ein Problem der Zahlen: Die demografische Pyramide wurde umgekehrt, und keine Migrationspolitik kann das ausgleichen, ohne die kulturelle Zusammensetzung radikal zu verändern.

Ursache oder Folge?

Eine Analyserichtung hält den Niedergang für unausweichlich wegen der niedrigen endogenen Geburtenrate: hedonistische und feministische Gesellschaften, die sich nicht fortpflanzen. Eine andere weist darauf hin, dass offene Grenzen und globalistische Eliten den Prozess beschleunigen und eine erzwungene Benetton-Welt schaffen, in der homogene Rückzugsgebiete für die Elite verteuert werden. In den USA haben Countys wie die in Maine noch 91% nicht-hispanische Weiße, aber dort zu leben erfordert, zu den Top 1% zu gehören oder das Landleben in West Virginia zu akzeptieren, wo verfallene Häuser und kleine Gemeinschaften einen endogamen Zufluchtsort fernab der globalen Dynamik bieten.

Gibt es noch ein rettendes Land?

Europa fällt aus: explodiende Mieten, beschleunigte Verdrittlandung. Die USA sind für die meisten unzugänglich. Asien bedeutet Kulturbruch und niedrige Löhne, vielleicht abgesehen von China, aber mit enormen Eintrittshürden. Die muslimischen Erdölländer bieten wenig Freiheit. Der einzig plausible Ausweg sind ländliche Rückzugsgebiete in Nordamerika, doch die sind teuer oder abgelegen. Es gibt kein klares Ziel: Das westliche Paradies hat sich selbst zerstört, und die Auswanderung ist zur Sackgasse geworden.



Die Frage, die in der Luft bleibt, ist, ob der demografische Kollaps irreversibel ist oder ob eine westliche Gesellschaft den Trend noch umkehren kann, bevor der Austausch vollständig ist. Die Zahlen lassen wenig Raum für Optimismus.

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