Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Katie Zacharia wird neue Sprecherin des Weißen Hauses
Katie Zacharia gibt ihr Debüt als Kommunikationsdirektorin des Weißen Hauses – zwischen Vergleichen mit Karoline Leavitt und Kritik, die sich mehr auf ihr Äußeres als auf…
Katie Zacharia, die neue Sprecherin, die Leavitts Podium erbt
Die neue Kommunikationsdirektorin des Weißen Hauses heißt Katie Zacharia, und ihr Auftritt hat mehr Kommentare über ihr Aussehen als über ihre Botschaft ausgelöst. Der Vergleich mit ihrer Vorgängerin Karoline Leavitt war der Auslöser: Ein Tweet, der zu Beginn der Debatte zitiert wird, stuft sie in Präsenz und Können weit unter die bisherige Sprecherin ein. Das Urteil ist hart und wahrscheinlich ungerecht, aber es prägte den Ton für alles, was danach kam.
Was über Katie Zacharia und ihren Antritt am Podium bekannt ist
Die Ernennung setzt sie an die Spitze der Kommunikation des Oval Office zu einem Zeitpunkt, an dem jede Pressekonferenz wie eine Show verfolgt wird. Der durchgesickerte erste Eindruck sagt nichts über Rhetorik oder Strategie: Er handelt von dunklen Augenbrauen über blondem Haar, von Schichten Make-up und einer gewissen Ähnlichkeit mit bestimmten Fernsehformaten, die man besser nicht näher beschreibt. Das ist die Art von Empfang, die sich keine Sprecherin aussucht, die sich im Zeitalter des Sofortbildes aber durchsetzt, bevor sie den Mund aufmacht.
Manche halten den Vergleich mit Leavitt für unbillig, weil Leavitt bereits einschlägige Erfahrung mitbrachte, die Zacharia fehlt. Dagegen steht das Argument, dass der Posten keine Lernkurve erlaubt: Das Podium des Weißen Hauses ist eine tägliche Prüfung, und das Publikum gewährt keinen Kredit. Die berechtigte Frage ist, ob es sich um eine fachliche Entscheidung handelt oder um eine weitere Regieanweisung.
Das „Good morning“, das zum Meme wurde
Die meistzitierte Anekdote ist zugleich die aufschlussreichste: Zacharias Morgengruß, ein good morning, das manche als charmant beschrieben und andere als Beweis dafür, dass ihr Erfahrung fehlt. In der Politik ist ein Gruß nie nur ein Gruß; er ist eine Absichtserklärung. Klingt er gezwungen, verseucht er die gesamte Botschaft. Klingt er natürlich, kauft er dreißig Sekunden Aufmerksamkeit.
Das eigentliche Problem ist, dass das Weiße Haus den Presseraum in ein Fernsehstudio verwandelt hat. Die Sprecherin informiert nicht mehr nur: Sie spielt eine Rolle. Und wenn die Rolle mehr wiegt als der Inhalt, beurteilt das Publikum Kleidung, Frisur und Diktion, bevor es auf die Antworten achtet. Das Phänomen ist nicht neu, aber mit Zacharia hat es eine Literalität erreicht, die ans Groteske grenzt.
Ästhetik als politisches Schlachtfeld
Ein großer Teil der Debatte ist ins Physische abgedriftet: der Kontrast zwischen Schampoo-Blond und dunklen Augenbrauen, das Gefühl, dass zu viel Make-up drauf ist, der Eindruck, vor einer Figur statt vor einer Beamtin zu stehen. Das ist ein oberflächliches Urteil, aber kein unschuldiges. Das Bild einer Sprecherin ist Teil ihrer Botschaft, und in einer Regierung, die Ästhetik zur Waffe gemacht hat, wird diese Flanke gnadenlos attackiert.
Der Vergleich mit der bisherigen Amtsinhaberin funktioniert als Thermometer. Leavitt setzte bei Präsenz und Schlagfertigkeit eine hohe Messlatte. Zacharia hatte bis zu dieser Debatte noch keine Gelegenheit zu beweisen, ob sie ihr standhält. Das Einzige, was sich überprüfen lässt, ist, dass sich die öffentliche Debatte darauf konzentriert, wie sie aussieht, nicht was sie sagt.
Bleibt abzuwarten, ob Zacharia das Podium in eine Bühne oder in eine Schaufensterpuppe verwandelt. Die vernünftigste Prognose: In den ersten Wochen wird weiter ihr Aussehen gemessen, nicht ihr Urteilsvermögen, und erst ein paar harte Pressekonferenzen entscheiden, ob sich das Urteil ändert. Tut es das nicht, ist das Problem nicht ihres: Es gehört dem, der eine Sprecherstelle mit einem Casting verwechselt hat.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (29 Antworten).
Wir diskutieren im Forum, ob Spaniens Ex-Regierungschef Zapatero wirklich links war – anhand seiner Wirtschaftsreformen und der Skepsis gegenüber der aktuellen politischen Erzählung.
Hat Vox seinen ideologischen Kompass verloren, oder ist es kontrollierte Opposition? Wir beleuchten die Debatte über seine geopolitische Wende und die Enttäuschung seiner ursprünglichen Wähler.
Ein virales Video zeigt den Überfall auf eine ältere Engländerin. Der Täter filmt die Szene. Die Debatte über Einwanderung und Sicherheit flammt in Großbritannien wieder auf.