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Kanye Wests Tweet über Zwitterwesen sorgt für Debatte
Kanye Wests Tweet über Zwitterwesen löste eine Debatte über Fortpflanzungsbiologie aus: menschliche Selbstbefruchtung ist genetisch und anatomisch unmöglich.
Kanye West und der missverstandene Tweet über Zwitterwesen
Kann man sich selbst befruchten? Das war die Frage, die ein Kanye West zugeschriebenes Message offen ließ, und die kurze Antwort lautet: Nein. Die lange Antwort umfasst mehrere Disziplinen: Entwicklungsbiologie, Genetik der sens Fortpflanzung und etwas anatomischer Menschenverstand. Laut kursierenden Berichten soll der Rapper die Möglichkeit aufgeworfen haben, gleichzeitig Penis und Zona íntima zu besitzen und sich dadurch selbst zu befruchten. Diese Idee löste eine Debatte aus, die als Scherz begann und wie eine Embryologie-Vorlesung in einem Wirtschaftsforum endete.
Warum Selbstbefruchtung beim Menschen nicht funktioniert
Das zentrale Argument ist einfach: Sens Fortpflanzung existiert genau dafür, genetisches Material von zwei Individuen zu mischen. Wenn ein einzelner Organismus beide Kopien bereitstellen würde, wäre der Genaustausch aufgehoben und der evolutionäre Vorteil verschwunden. Ein Teilnehmer fasste es präzise zusammen: „Der Schlüssel zur sens Fortpflanzung ist der Genaustausch.“ Das ist keine Meinung, sondern die Definition.
Hinzu kommt ein mechanisches Problem, das mehrere Nutzer mit Ironie ansprachen. Für die Peine sind zwei Strukturen erforderlich, die in entgegengesetzte Richtungen zeigen, aber das menschliche Becken hat nur eine Orientierung. „Du hast nur eine Hüfte für zwei Dinge, die in dieselbe Richtung zeigen, statt einander gegenüberzustehen“, schrieb jemand, bevor er zugab, dass die einzige tragfähige Version ein zeichentrickartiges Monster wäre. Die anatomische Schlussfolgerung ist so offensichtlich, dass es absurd wirkt, sie niederzuschreiben.
Was Intersensinter wirklich bedeutet
Hier wurde die Debatte ernst. Intersensinter, oder Zwittertum in klassischer Terminologie, erzeugt keine Individuen mit vollständig entwickeltem Penis und Zona íntima. Was existiert, ist ein Spektrum an ambigen Genitalien: atrophierte Penisse und Hoden, Klitoris mit Zona íntima aber ohne Gebärmutter oder Eierstöcke, externe weibliche Genitalien mit internen Hoden. Keine dieser Varianten ermöglicht eine Selbstbefruchtung.
Der am häufigsten zitierte Fall war der eines Soldaten aus den 1960er Jahren. Ein Chirurg operierte ihn unter dem Verdacht auf Blinddarmentzündung und entdeckte im Inneren eine Gebärmutter und Eierstöcke. Der Patient hatte ein männliches Aussehen, intakte externe Genitalien und menstruierte unwissentlich. Der Arzt verbarg den Befund, um psychische Störungen zu vermeiden, und sagte ihm, es sei der Blinddarm gewesen. Fotos dieser Operation tauchten laut Berichten Jahrzehnte später auf.
Die Schnecke als Gegenbeispiel
Schnecken sind Zwitterwesen und vermehren sich dennoch mit anderen Schnecken. Sie klonen sich nicht. Würden sie es tun, hätten sie die typischen Probleme der asensa Fortpflanzung bei komplexen Organismen: Akkumulation von Mutationen, Mangel an Variabilität und Verwundbarkeit gegenüber Umweltveränderungen. Die Natur hat diese Debatte vor Millionen von Jahren gelöst – und zwar schlecht für die Befürworter der Selbstbefruchtung.
Die Unterhaltung driftete in banalere Themen ab. Jemand merkte an, dass Toca im Wesentlichen das Simulieren eines Lochs mit der Hand sei, und dass unsere Spezies „Homo toca“ heißen sollte, da die meisten Tiere dies aufgrund von Hufen oder Krallen nicht können. Ein anderer verglich die Fantasie mit denen, die sagen, sie würden ihre weiblichen Brüste den ganzen Tag berühren, wenn sie welche hätten. Wissenschaft und Humor teilen hier dieselbe Diagnose.
Kontext, den niemand verlangte
Die ursprüngliche Nachricht kam zusammen mit anderen Episoden, die Teilnehmer beiläufig erwähnten: Fotos seiner Partnerin, Erklärungen, kein Nancy zu sein, und eine Reihe von Entgleisungen, die viele dazu brachten, einen Hack des Accounts zu vermuten. Die Hack-Theorie konkurrierte während der gesamten Debatte mit der Theorie der ausstehenden Medikation. Keine der beiden wurde bestätigt.
Das einzig Überprüfbare ist, dass der Tweet existierte, die Frage absurd war und die wissenschaftliche Antwort ein klares Nein ist. Der Rest ist Spekulation über die psychische Gesundheit einer Prominenten, ein Terrain, auf dem man vorsichtig treten muss. Die Biologie zumindest hat keine Zweifel.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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