Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Julio Martínez sagt aus: Zapatero wusste vorab vom Plus-Ultra-Rettungspaket
Julio Martínez gesteht, dass Zapatero ihm das Plus-Ultra-Rettungspaket vorab verraten hat. Der Fall belastet nun die SEPI und den spanischen Ministerrat. Wer wusste sonst noch Bescheid?
Zapatero im Visier: Julio Martínez gesteht, dass der Ex-Regierungschf ihm das Plus-Ultra-Rettungspaket vorab verraten hat
Wusste José Luis Rodríguez Zapatero, dass das Rettungspaket für Plus Ultra beschlossen würde, bevor der spanische Ministerrat es genehmigte? Laut der Aussage des Unternehmers Julio Martínez vor dem Richter lautet die Antwort: Ja. Martínez, bekannt als 'Julito', hat begonnen, mit der Justiz im Rahmen des 'Plus-Ultra-Falls' zusammenzuarbeiten, und hat enthüllt, dass der ehemalige Regierungschf ihm vorab mitteilte, dass die Regierung dem Rettungspaket für die Fluggesellschaft grünes Licht geben würde. Die Information, veröffentlicht von El Mundo am 21. Juli 2026, rückt Zapatero ins Zentrum eines Netzwerks, das mehrere Beteiligte bereits vor Gericht gebracht hat.
Der Weg des Rettungspakets: Wer entscheidet?
Die Debatte konzentriert sich nun auf die Entscheidungskette. Während manche die SEPI (die spanische staatliche Industriebeteiligungsgesellschaft) als verantwortlich für die Vorbereitung und Bewertung des Vorschlags nennen, weisen andere darauf hin, dass die endgültige Genehmigung beim Ministerrat liegt. Die unausweichliche Frage: Wenn Zapatero das Ergebnis bereits kannte, gab es dann Druck auf die Kabinettsmitglieder? Und wenn ja, welche Minister wurden beeinflusst und wie? Der Schatten der Korruption reicht über Plus Ultra hinaus. Im selben Zusammenhang werden frühere Rettungspakete erwähnt, etwa das für Air Europa —von der SEPI unter der Leitung von Vicente Fernández und Bartolomé Lora verwaltet— und das für Tubos Reunidos, bei dem die PNV als Vermittlerin auftrat.
Die 'drei Tenöre' der Korruption
Der Fall hat unvermeidliche Vergleiche hervorgerufen. Manche Beobachter meinen, Julio Martínez, Víctor de Aldama und die ehemalige SEPI-Managerin Leire könnten zu einer Art Wiedergeburt der 'drei Tenöre' der Korruption in Spanien werden. Der juristische Druck auf Leire nimmt zu; die Behörden haben sie seit Monaten im Visier. Unterdessen zerstört Martínez' Geständnis Zapateros Verteidigungsstrategie, die bisher jede direkte Beteiligung bestritten hatte.
Das Ende dieser Geschichte ist noch fern. Klar ist: Das Knäuel löst sich auf — zuerst waren es die Manager von Plus Ultra, dann die der SEPI, nun der ehemalige Regierungschef. Wenn Martínez' Aussage glaubwürdig ist, lautet die Frage nicht, ob Zapatero Bescheid wusste, sondern wie viele es noch wussten. Und das ist, in einem Land, in dem politische Korruption scheinbar kein Ende nimmt, eine Ironie, die nur ein bitteres Lächeln hervorruft.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (12 Antworten).
Julio Martínez bestätigt, dass Zapatero die Schritte beim 53-Millionen-Rettungspaket vorgab. Die UDEF beantragt bereits eine Durchsuchung seines Hauses.
Der ehemalige spanische Premierminister Zapatero soll den im Plus-Ultra-Fall verhafteten Unternehmer Julio Martinez Stunden vor dessen Festnahme getroffen haben. Analyse der Debatte auf Burbuja.info.
Julio Martínez hat dem Richter gestanden, dass Zapatero die Rettung von Plus Ultra gegen eine Provision von 1 % (550.000 €) vermittelte. Die Polizei fand den Vertrag.
Wie RAC1 berichtet, hat eine Gemeinde in der Provinz Cáceres Taxis bezahlt, um Menschen in sozialer Notlage nach Mataró zu bringen. Der Fall wirft die Frage auf, wer die sozialen Kosten trägt.
In Devaragattu (Indien) liefern sich jedes Jahr bis zu 11 Dörfer einen Schlagstockkampf, bei dem ein bis drei Menschen sterben. So funktioniert das Festival und was es kostet.