Plus Ultra: Julito Martínez gesteht Zapateros Vermittlung gegen 1 % Provision

Julio Martínez hat dem Richter gestanden, dass Zapatero die Rettung von Plus Ultra gegen eine Provision von 1 % (550.000 €) vermittelte. Die Polizei fand den Vertrag.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Plus Ultra: Julito Martínez gesteht dem Richter Zapateros Vermittlung gegen 1 %

Was hat der Hauptbeschuldigte in der Plus-Ultra-Rettungsaffäre wirklich ausgesagt? Dass es eine Provision gab, dass ein Ex-Regierungschef vermittelte und dass der Vertrag schriftlich vorlag.

Nach Berichten vom 20. Juli 2026 haben Plus Ultra und Julio Martínez Martínez der Audiencia Nacional (dem obersten Strafgericht Spaniens) Schriftstücke übermittelt, in denen sie zugeben, dass José Luis Rodríguez Zapatero in die Rettung der Airline involviert war. Das Geständnis kam nicht freiwillig: Die Polizei soll einen Vertrag gefunden haben, der eine Provision von 1 % auf die öffentliche Hilfe festhält – umgerechnet 550.000 Euro, die an den Ex-Regierungschef geflossen sein sollen.

Die 1-%-Provision und die dokumentarische Spur

Der Betrag ist kein Zufall. Die Summe entspricht exakt 1 % der Rettungshilfe, und der von der Polizei gefundene Vertrag nennt genau diesen Betrag. Martínez, der in dem Geflecht als Strohmann auftritt, soll ausgepackt haben, um seine Strafe zu reduzieren: „Er wird so oder so verurteilt“, heißt es aus Justizkreisen. Die großen Fische wären Zapatero und Sánchez, letzterer im Zusammenhang mit einem Essen vor der Rettung und den Tagebüchern von Leire Díaz erwähnt.

Die Staatsanwaltschaft zeigt auf weitere Machenschaften

Es ist nicht die einzige dubiose Angelegenheit, die den Ex-Regierungschef belastet. Weitere Ermittlungen deuten auf seine Verwicklung in Ölgeschäfte mit venezolanischem Öl für China, Goldschmuggel und Geldwäsche hin. Der Fall Plus Ultra wäre nur die Spitze des Eisbergs eines Netzwerks, das, so die Argumentation, mit voller Straffreiheit operierte.



Mit dem Geständnis auf dem Tisch beginnt Zapatero zu zittern. Auch Sánchez ist ins Visier geraten. Die einen reden, die anderen schweigen. In Spanien geht die Justiz langsam, aber wenn sie zuschlägt, singt sie meistens.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (62 Antworten).

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