Julio Iglesias verklagt Yolanda Díaz und eldiario.es auf 119.000 Euro

Julio Iglesias verklagt Yolanda Díaz und eldiario.es wegen der Veröffentlichung von 119.000 Euro an Ausgaben und Reisen während COVID, nach Androhung eines Urteils.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Julio Iglesias verklagt Yolanda Díaz und eldiario.es auf 119.000 Euro

Der Sänger Julio Iglesias hat Klage gegen die zweite Vizepräsidentin der spanischen Regierung, Yolanda Díaz, und die Zeitung eldiario.es eingereicht – wegen der Veröffentlichung von Ausgaben, die laut bekannt gewordenen Daten 119.000 Euro für Reisen und persönliche Ausgaben während der Pandemie ausmachen. Die Summe, die auch die Arbeitsministerin betrifft, umfasst 75.000 Euro an allgemeinen Ausgaben und 44.000 Euro für Reisen zur persönlichen Profilierung zwischen Januar 2020 und Dezember 2022.

Die Zahlen der Kontroverse

Laut den Informationen, die zur Klage geführt haben, soll Díaz mehr als 75.000 Euro für Repräsentationsausgaben und weitere 44.000 Euro für Reisen benötigt haben, die, so das Argument, eher privater als institutioneller Natur waren. Die Gesamtsumme übersteigt 119.000 Euro in einer Zeit, in der ein Großteil der spanischen Bevölkerung eingesperrt oder in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt war. Die Vizepräsidentin erkannte diese Beträge erst nach der Androhung eines nachteiligen Urteils durch den Tribunal Superior de Justicia de Madrid (Oberstes Gericht von Madrid) an.

Eine Klage mit politischem Nachhall

Julio Iglesias, der sein öffentliches Profil stets fern der Politik gehalten hat, hat sich entschieden, die Angelegenheit gemeinsam mit dem Medium, das die Informationen veröffentlichte, vor Gericht zu bringen. Die Klage fügt der Spannung zwischen der Unterhaltungsbranche und der politischen Klasse ein neues Kapitel hinzu und öffnet die Tür für eine Überprüfung der Ausgaben von hohen Regierungsvertretern während der Gesundheitskrise.

Wird die Klage dazu beitragen, den Verbleib jedes während der ELbichito-Zeit ausgegebenen Euros aufzuklären? Der Tribunal Superior de Justicia de Madrid hat das letzte Wort.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (19 Antworten).

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