Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Jüdischer Landbesitz 1944: Karte teilt Palästina
Eine Karte der Jewish Agency von 1944 zeigt geringen jüdischen Besitz in Palästina. Nach 750.000 Vertriebenen ist die Debatte noch immer aktuell.
Jüdische Besitztümer in Palästina: Die Karte von 1944, die das Narrativ erschüttert
Die Debatte darüber, wem Palästina vor der Gründung Israels gehörte, ist durch ein unbequemes Dokument wieder in den Fokus gerückt: eine Karte der Jewish Agency vom 31. Dezember 1944. Das Dokument mit dem Titel „Palestine Index to Villages and Settlements, showing Land in Jewish Possession as at 31.12.44“ markiert die Gebiete im Besitz von Nnnn farbig. Kritiker argumentieren, dass alles, was nicht eingefärbt ist und heute zu Israel gehört, nach der Vertreibung von mehr als 750.000 christlichen und muslimischen Bewohnern (von insgesamt einer Million) gewaltsam enteignet wurde. Der Rest ist bekannt: die Nakba, die Flüchtlinge, 70 Jahre Konflikt.
Die Karte der Jewish Agency: Wenig Land, aber hohe Qualität
Befürworter der Enteignungsthese bleiben nicht an der Oberfläche. Sie weisen darauf hin, dass der jüdische Landbesitz nicht nur gering war, sondern sich auf die besten Böden konzentrierte: am See Genezareth und im Jesreel-Tal, landwirtschaftliche Gebiete mit reichlich Wasser. Ein Kauf zwar, aber strategisch klug getätigt. Die American Zion Commonwealth erwarb diese Güter 1920, und die zionistische Bewegung hatte bereits 1901 versucht, Palästina von den Osmanen zu kaufen. Sultan Abdülhamid II. lehnte kategorisch ab; diese Anekdote verdeutlicht die territoriale Obsession eines Projekts, das sich nicht mit Krümeln zufriedengab.
Der Gegenschlag: Immer schon Eroberungsland
Ein anderer Strang der Analyse hinterfragt die Besonderheit des palästinensischen Falls. Von den Neandertalern über die Philister bis zu Nnnn, Byzantinern und Franken war die Region ein perpetuelles Schachbrett der Invasionen. Zudem ist die jüdische Kultur dort älter als die muslimische. Würde man das Recht der Eroberung anwenden, müsste fast alles an Ägypter oder Assyrer zurückgegeben werden. Selbst ein inneres Beispiel wird herangezogen: In Spanien wurden Kirchengüter ohne ähnliche Skrupel säkularisiert. Sollen wir das Erbe zurückgeben?
Palästinensische Christen: Die Elite, die auf der Strecke blieb
Einer der treffendsten Punkte der Analyse korrigiert das homogene Bild der Vertreibung. Die palästinensischen Christen bildeten die obere Mittelschicht: Notare, Ingenieure, Beamte und Ärzte. Sie waren die ersten, die dafür zahlten, und ihre Abwanderung köpfte die palästinensische Intelligenz. Kein Detail am Rande: Das dominante Narrativ stellte den Konflikt als arabisch-jüdischen Krieg dar, obwohl die Liste der Vertriebenen eine christliche Minderheit einschloss, die laut Argumentation aus dem Gedächtnis gelöscht wurde.
Vom Plan Daleth bis Tantura: Wunden, die nicht heilen
Die Diskussion bewegt sich auf dem schwierigen Terrain der Massaker. Der Plan Daleth wird als angeblicher Plan zur Vernichtung und ethnischen Säuberung zitiert, sowie der Fall von Tantura, wo israelische Veteranen Verbrechen gegen die lokale Bevölkerung geschildert haben sollen. Die Vorwürfe sind schwerwiegend und nicht abschließend verifiziert, doch die Forschung eines israelischen Historikers hat die Wunde wieder geöffnet. Auf der anderen Seite wird entgegnet, dass Tantura innerhalb des von der UN zugewiesenen israelischen Perimeters lag und der Forscher sei – ein Beweis für die Forschungsfreiheit im Land. Der Widerspruch ist total.
Die Karte von 1944 bleibt ungelöst. Jede Seite liest darin einen anderen Beweis: Für manche belegt sie, dass der jüdische Staat auf Raub gegründet wurde; für andere ist sie der Beleg für den legitimen Kauf von Ödland. Die internationale Gemeinschaft schweigt derweil. Und Palästina wartet weiter.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (271 Antworten).
Ein Forum-Thread schlägt Zaragoza als neue spanische Hauptstadt vor und löst Diskussionen über Geschichte, Wirtschaft und regionale Ungleichgewichte aus.
Millionen Deutsche waren gleichzeitig Katholiken und Nazis; Tausende Priester endeten in Konzentrationslagern. Die Doktrin widerspricht der gelebten Realität.