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JP Morgan: Vorwurf sexueller Sklaverei bricht zusammen
Die Klage gegen JP-Morgan-Managerin Lorna Hajdini wegen sexueller Ausbeutung wackelt, da sie laut Berichten nicht die Vorgesetzte des Klägers war.
JP Morgan: Der Vorwurf der sens Sklaverei zerbröckelt
Eine Managerin von JP Morgan, Lorna Hajdini, wurde von einem untergeordneten Mitarbeiter beschuldigt, ihn zu ihrem sens Sklaven gemacht zu haben. Angeblich habe sie ihn betäubt, missbraucht und mit dem Ruin seiner Karriere gedroht. Die in US-Medien verbreitete Anzeige beschrieb zwei Treffen, bei denen die Beschuldigte ihn angewiesen habe, sich auszuziehen, ihn mit rassistischen Bemerkungen über seine Ehefrau beleidigt habe und ihm gegen seinen Willen Oralverkehr aufgedrängt habe. Der verheiratete Kläger gab an, sie habe sich über sein Weinen und seine Erektionsprobleme lustig gemacht. Die Geschichte machte binnen Stunden weltweit Schlagzeilen.
Der Punkt, der die Klage zum Einsturz bringt: Sie war nicht seine Chefin
Die Erzählung hatte einen fundamentalen Fehler. Die Klage basierte auf der Prämisse, dass Hajdini die Karriere des Klägers kontrollierte: seinen Bonus, seine Beförderung, seine Zukunft bei der Bank. Laut veröffentlichten Informationen war dies jedoch nicht der Fall. Hajdini berichtete an den Generaldirektor Brandon Graffeo, während der Kläger einem anderen leitenden Angestellten, Jon Wolter, unterstellt war. Sie arbeiteten in derselben Abteilung, aber nicht in derselben Hierarchieebene. Ohne diese hierarchische Beziehung wankt das gesamte Fundament des Falls.
Die Reaktion in Finanzkreisen war sofortig. Ein Großteil der Analysen konzentrierte sich auf den Verdacht, der Kläger habe die Situation toleriert, in der Hoffnung auf eine Beförderung, die nie kam, und habe daraufhin den Rechtsweg eingeschlagen. Dies ist die am weitesten verbreitete These: Im Investmentbanking, wo das Modell kompetitiv ist und oft befördert wird, wer keine Aufstiegschancen hat, wird die Anzeige als Fluchtweg interpretiert.
Was über Lorna Hajdini und den Kläger bekannt ist
Hajdini wird als Managerin albanischer Herkunft beschrieben, ein Detail, das einige Kommentatoren nutzten, um ihr Profil und das verbreitete Foto infrage zu stellen. Der Kläger hingegen wird als untergeordneter Mitarbeiter indischer Herkunft dargestellt. Die Anzeige enthielt Episoden mit rassistischem Inhalt: angebliche Kommentare über die Ehefrau des Klägers und über dessen Genitalien. Es sind schwere Anschuldigungen, die vor keinem Gericht bestätigt wurden.
Der Fall ist noch nicht rechtskräftig entschieden. Was existiert, ist eine Klage, massive mediale Verbreitung und eine Erzählung, die sich auflöste, je mehr Details über die interne Struktur der Bank bekannt wurden. Die öffentliche Diskussion verschob sich vom Sens zur Glaubwürdigkeit der Anschuldigung.
Das Curriculum, das niemand ernsthaft schickte
Die Nachricht löste ein kurioses Phänomen aus: einen Anstieg der eingegangenen Bewerbungen bei JP Morgan. Der Witz kursierte in Finanzforen: Wenn der Preis für den Einstieg in die Bank darin besteht, sens Sklave einer Managerin zu werden, unterschreiben viele. Der Scherz verbirgt eine unbequeme Lesart über den Ruf bestimmter Institutionen und wie weit man bereit ist, für eine Stelle zu gehen.
Neben dem Humor entstand Misstrauen. Einige Kommentatoren argumentierten, die Geschichte passe nicht: Ein junger Mann bleibe theoretisch nicht weinend und akzeptierend in der Situation, sondern gehe oder reagiere. Andere erinnerten daran, dass es seltene Fälle gibt und die Vielfalt moderner Empfindlichkeiten das Unglaubliche möglich macht. Die Diskussion wandelte sich hin zum tatsächlichen Prozentsatz von Männern mit Unterwerfungsfantasien, den manche auf fünf bis sechs von hundert schätzten.
Die Bank, der Ruf und die Kosten eines Verfahrens in den USA
In den Vereinigten Staaten kann eine Klage dieser Art einem Unternehmen Summen kosten, die deutlich über den üblichen Beträgen in Spanien liegen. Der Ruf zählt, und JP Morgan ist kein gewöhnliches Institut: Seine Historie reicht bis zur Ära der großen industriellen und finanziellen Konglomerate der USA zurück. Dieses Gewicht erklärt, warum die Anschuldigung, obwohl sie nicht durchgedrungen ist, das Image der Bank infrage gestellt hat.
Die Diskussion drehte sich auch um das Profil aggressiver Managerinnen und Gerüchte über hormonelle Behandlungen zur Leistungssteigerung. Nichts davon ist bewiesen. Es sind Spekulationen, die im Windschatten des Falls kursieren und als solche behandelt werden sollten.
Die Klage läuft weiter, ohne rechtskräftiges Urteil. Die Anschuldigung bricht in ihrer zentralen, hierarchischen Prämisse zusammen, während die Bank den Imageschaden erträgt. Das überraschende Datum: Die Zahl der bei JP Morgan eingegangenen Bewerbungen schnellte in jener Woche in die Höhe. Der Scherz steht für sich.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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