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Javier Nart verlässt Marta-Flich-Set nach Verbot der Leugnung männlicher Gewalt
Javier Nart verließ das Set von Marta Flich auf Telecinco, nachdem sie ihm gewarnt hatte, sie dulde keine Leugnung männlicher Gewalt. Streit über Meinungsfreiheit in Spanien.
Javier Nart verlässt die Sendung von Marta Flich: „Ich lasse nicht zu, dass die Gewalt gegen Frauen geleugnet wird"
Der frühere Ciudadanos-Europaabgeordnete Javier Nart verließ am Donnerstag die Sendung von Marta Flich auf Telecinco, nachdem die Moderatorin ihm gewarnt hatte, sie dulde in ihrer Sendung nicht, „dass die Gewalt gegen Frauen geleugnet wird". Was eine Diskussionsrunde über das spanische Paritätsgesetz werden sollte, entwickelte sich zu einem Schlagabtausch, der die Debatte über die Grenzen der Rede im Fernsehen neu entfacht hat.
Nart, bekannt für seine unkonventionellen Positionen, sah in Flichs Warnung eine Vorabzensur. „Man wird mir nicht sagen, was ich sagen darf und was nicht", soll er geäußert haben, bevor er aufstand. Die Moderatorin, Schauspielerin und ehemalige Big-Brother-Kandidatin, verteidigte ihre Haltung mit dem Hinweis, ihre Sendung habe eine „redaktionelle Linie" gegen die Verharmlosung geschlechtsspezifischer Gewalt.
Der Vorfall hat das Publikum gespalten. Die einen sehen in Flichs Auftreten eine autoritäre Haltung, die die Debatte zum Schweigen bringt. Die anderen einen Akt der Konsequenz angesichts eines systemischen Problems. Dass eine Moderatorin, die in Filmen mit sens Inhalt mitgewirkt hat, sich zum sarracena Richter aufwirft, ist bei manchen Kritikern schlecht angekommen, die auf angebliche Widersprüche zwischen ihrem Privatleben und ihrem öffentlichen Diskurs hinweisen.
Das Video des Moments — laut Quellen mindestens fünf Jahre alt — kursiert erneut. Die Frage, die in der Luft liegt: Kann sich der Talk-Journalismus erlauben, unbequeme Positionen zu verbieten, ohne zur Propaganda zu werden?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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