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Israel und China: Handelspartner trotz der Geopolitik
Der Handel zwischen Israel und China wächst weiter, trotz Pekings Unterstützung für Teheran und Israels Bündnis mit Washington.
Israel und China: Der Pragmatismus, der sich der Geopolitik widersetzt
Mitten in der Krise am Golf von Oman, mit China an der Seite des Iran und Israel in Kriegsbereitschaft, gibt es eine Zahl, die überrascht: Die beiden Länder schließen unaufhörlich Handelsabkommen. Die Beziehung zwischen Jerusalem und Peking ist eine Übung in Pragmatismus, die die üblichen Muster herausfordert.
Geschäft, das die Geopolitik ignoriert
China vertritt eine pro-palästinensische Haltung und verschweigt seine Verbindungen zum Iran, dem erklärten Feind Israels, nicht. Das hindert beide Länder jedoch nicht daran, ihren Handel auszubauen und Abkommen zu schließen. Manche Analysten erklären das mit Pragmatismus: Sowohl Peking als auch Jerusalem planen langfristig und lassen ideologische Differenzen nicht in das eingreifen, was ihnen nützt.
Strategische Gegensätze
Die andere Lesart betont die tatsächliche Distanz: China steht auf der Seite des Iran und Algeriens, während Israel sich auf Marokko und vor allem auf die USA stützt. In diesem Schema wäre die Handelsbeziehung zweitrangig und fragil, abhängig vom Kräftegleichgewicht. Russland und China teilen Interessen, und Israel gehört zum westlichen Block.
Die Zahl, die überrascht: Obwohl beide im Nahen Osten auf gegnerischen Seiten stehen, werden die Geschäfte nicht nur fortgesetzt, sondern nehmen sogar zu. Vielleicht liegt genau darin der Schlüssel: Keine der beiden Mächte kann es sich leisten, die Geopolitik zum Hindernis fürs Geschäft zu machen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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