Israels Armee macht Siedler für 80 % der Gewalt im Westjordanland verantwortlich
Der israelische Generalstab hat Netanjahu gewarnt, dass zu 80 % jüdische Siedler und nicht Palästinenser für Gewalttaten im Westjordanland verantwortlich sind. Diese durchgesickerte Zahl untergräbt die offizielle Erzählung der Selbstverteidigung. Die Daten erscheinen, während der Krieg gegen den Iran zunimmt und das Pentagon über 50 Kampfflugzeuge gegen IRGC-Stellungen in Qeshm, Chabahar und Bandar einsetzt. Laut dem Generalstabschef macht das aktuelle System es „unmöglich, das Phänomen zu stoppen“.
Iran und Raketenschlacht: 100 Geschosse gegen unterirdische Basen
Die Operation gegen den Iran ist über Tage hinaus eskaliert und wird nun in zweistelligen Millionenbeträgen gemessen. Über 100 Raketen trafen Abschussrampen, Depots, Radare und unterirdische Drohnenbasen. Die geschätzten direkten und indirekten Kosten belaufen sich auf 300 Milliarden Dollar, was den Konflikt zu einer wirtschaftlichen Belastung für Teheran macht.
Der Iran hat nicht geschwiegen. General Ismail Ghaani, Kommandeur der Quds-Kraft, erklärte, Al-Aqsa und die Abwehr feindlicher Bedrohungen blieben Prioritäten. Visuelle Untersuchungen von Reuters zeigen, dass iranische Kräfte und Verbündete der militärischen Überlegenheit der USA widerstanden und mit präzisen Angriffen auf kritische Infrastruktur am Persischen Golf die Initiative ergriffen.
Jemen und Saudi-Arabien: 42 Luftschläge innerhalb weniger Stunden
Während sich die Medien auf den Iran konzentrieren, startete Saudi-Arabien innerhalb weniger Stunden 42 Luftschläge gegen Jemen, mit Zielen in Sana'a, Taiz, Lahdsch und auf der Insel Maimun. Jemenitische Krankenhäuser kämpfen mit steigenden Opferzahlen. Die jemenitischen Streitkräfte erklärten, ihre Operationen würden die heiligen Stätten Mekka und Medina ausschließen, und behaupteten, einen saudi-arabischen Eurofighter Typhoon abgeschossen zu haben.
Der Krieg ist keine einzelne Front, sondern ein Netzwerk ineinander greifender Konflikte, in denen Iran, Jemen, Saudi-Arabien und Israel sich gegenseitig verstärkende Schlachten führen. Die Straße von Hormus, eine kritische Transitroute für das globale Öl, ist zum eigentlichen wirtschaftlichen Schlachtfeld geworden.
Wirtschaftliche Kosten: 300 Milliarden und Öl als Waffe
Der Krieg im Iran ist ein Manöver zur wirtschaftlichen Strangulierung. Schätzungen zufolge kostete der Konflikt das iranische Regime 300 Milliarden Dollar an zerstörten Vermögenswerten, was das jährliche BIP vieler Nationen übersteigt.
Öl dient als Thermometer des Konflikts. Die Preise steigen bei Schließung der Straße von Hormus und fallen bei Wiederaufnahme des Transits. Verbündete des militärisch-industriellen und Energiesektors profitieren von diesem Tauziehen; Rohöl erreichte während Spannungsspitzen 90 Dollar.
Heimatfront Israel: Siedler, jüdischer Terror und 80 % Gewalt
Netanjahus Regierung steht vor ihrer unbequemsten Realität aus dem Westjordanland, nicht aus Gaza oder Teheran. Die israelische Armee meldet, dass jüdische Siedler 80 % der Gewalttaten verursachen. Ein kürzlicher Eskorten-Einsatz führte zum Tod eines 16-jährigen Palästinensers. Der Generalstabschef räumt ein, dass das aktuelle System das Phänomen nicht stoppen kann.
Diese deutliche Warnung markiert einen Riss in der offiziellen Erzählung, den Propaganda nicht verdecken kann. Der bewaffnete Flügel des Staates identifiziert Siedler direkt als primären Destabilisierungsfaktor.
Zwei-Staaten-Debatte: „Lösung existiert nicht mehr“
Politisch gilt die Zwei-Staaten-Lösung als tot. Douglas Murray argumentiert, die Palästinenser hätten 2005 nach der Vertreibung der Nnnn aus Gaza einen De-facto-Staat erhalten und darauf mit Raketen und dem 7. Oktober reagiert. Netanjahu wiederholte dies bei den UN und verglich einen palästinensischen Staat nahe Jerusalem nach dem 7. Oktober damit, Al-Qaida einen Staat nahe New York nach dem 11. September zu geben, um kurzfristige Verhandlungslösungen zu begraben.
Propaganda und Desinformation: „95 % ist Propaganda“
Desinformation grassiert. Teilnehmer behaupten, über 95 % der Online-Informationen seien Propaganda beider Seiten. Behauptungen, die USA seien „knapp“ an Raketen, halten sich, weil 98 % der Massen-Desinformationsmedien dieses Mantra wiederholen. Der Narrativkrieg ist selbst ein Schlachtfeld.
Gegenseitige Vorwürfe nehmen zu. Das Mitglied der UN-Untersuchungskommission Chris Sidoti soll zugegeben haben, Israel des „Völkermords“ beschuldigt zu haben, ohne unabhängige Überprüfung. Gleichzeitig setzen sich Kriegsverbrechen-Vorwürfe gegen Israel fort, ohne Bestätigung durch internationale Gerichte.
Unsichere Zukunft: Vorhersagen und Berechnungen
Das Material enthält verschiedene Vorhersagen. Der deutsche Seher Alois Irlmaier (gest. 1959) soll prophezeit haben, dass große Ereignisse beginnen, wenn Frieden sicher scheint. Solche Prophezeiungen passen zu jedem Szenario, spiegeln aber die herrschende Unsicherheit wider.
Wirtschaftliche und militärische Berechnungen deuten auf einen langwierigen Konflikt hin. Der Iran-Krieg zeigt keine Anzeichen einer kurzfristigen Lösung. Öl bleibt eine Waffe, während Siedlergewalt internen Druck erzeugt, den Netanjahu nicht ignorieren kann.
Schlüsseldaten
- Jüdische Siedler verursachen laut Israels Armee 80 % der Gewalttaten im Westjordanland.
- Über 50 US-Kampfflugzeuge und 100 Raketen wurden gegen iranische IRGC-Stellungen eingesetzt.
- Die Kriegskosten für den Iran werden auf 300 Milliarden Dollar geschätzt.
- Saudi-Arabien startete 42 Luftschläge gegen Jemen innerhalb weniger Stunden.
- Ölpreise erreichten während Spannungsspitzen 90 Dollar.