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Irland: New IRA droht mit Bürgerkrieg wegen Migranten
Die New IRA droht mit einem Bürgerkrieg, falls die Migranten nicht aus Irland ausgewiesen werden. Eine Analyse der wirtschaftlichen Kosten und des historischen Spiegels der spanischen Emigration.
Die Drohung der New IRA erschüttert die Migrationspolitik in Irland
Die New IRA hat den Behörden mitgeteilt, sie werde einen Bürgerkrieg beginnen, falls nicht alle Migranten aus Irland ausgewiesen werden. Die Warnung, über die britische Medien berichteten, rückt den paramilitärischen Konflikt ins Zentrum eines europäischen Problems: des Migrationsdrucks und seiner wirtschaftlichen Kosten. In den Analysen zu dem Thema vermischen sich sicherheitspolitische Deutung, historischer Vergleich und die unbequeme Frage nach der Rolle der Gewalt.
Was steckt hinter dem Ultimatum?
Die Drohung kommt nicht aus dem Nichts. Irland hat sich vom Auswanderungsland zum Ziel von Migrationsströmen entwickelt. Dieser Wandel belastet den Arbeitsmarkt, den Wohnungsmarkt und die öffentlichen Dienste. Wer auf harter Linie besteht, hält nur Druck für geeignet, einen Politikwechsel zu erzwingen; wer die Gewalt ablehnt, weist darauf hin, dass eine kriminelle Entwicklung jede soziale Sache diskreditiert. Die europäische Geschichte bietet wenige Beispiele, in denen Terrorismus eine politische Lösung beschleunigt hätte.
Das deutsche Spiegelbild der spanischen Emigration
Der Kontrast zur spanischen Emigration nach Deutschland liegt nahe. Zwischen 1960 und 1973 wanderten mehr als 600.000 Spanier als Gastarbeiter aus. Der Höhepunkt kam 1973, mit rund 287.000 spanischen Residenten zu einem Zeitpunkt. Jahre später waren etwa 70% nach Spanien zurückgekehrt. Heute leben rund 200.000 spanische Staatsbürger in Deutschland, Ergebnis späterer Ströme. Die Erinnerung an diese Erfahrung wird oft dazu benutzt, daran zu erinnern, dass wirtschaftliche Emigration Teil der europäischen DNA ist.
Gewalt: Befördert oder begräbt sie die Sache?
Unter den gegensätzlichen Positionen gibt es welche, die argumentieren, ohne Gewalt werde nichts erreicht, und andere, die glauben, Gewalt würde der migrationskritischen Sache die öffentliche Legitimität nehmen. Der irische Republikanismus brauchte Jahrzehnte, um das Stigma des Terrorismus abzustreifen. Leider gibt es Menschen, für denen Nötigung die einzige Sprache ist. Doch die Faktenlage deutet in eine andere Richtung: Paramilitärische Drohungen überstehen die gesellschaftliche Ablehnung selten.
Die Ankündigung der New IRA liegt auf dem Tisch. Die politische und wirtschaftliche Antwort bleibt abzuwarten. Derweil legen die Daten zur europäischen Emigration nahe, dass Migration nicht mit Drohungen gestoppt wird, sondern mit Arbeit, Wohnraum und Perspektiven. Und dass Gewalt in jedem Fall nur die Kosten vervielfacht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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