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Hund ohne Leine und Maulkorb beißt vier Menschen in Spanien
In Elda (Spanien) riss ein Hund ohne Leine und Maulkorb einer Frau das Ohr teilweise ab und verletzte anschließend zwei weitere Personen sowie ein vierjähriges Kind.
Ein Hund, der von einer 44-jährigen Frau ohne Leine und Maulkorb ausgeführt wurde – nicht von seinem Besitzer –, griff sie in Elda an und riss ihr einen Teil des Ohres ab. Sie war nicht das einzige Opfer: Das Tier ging auch auf zwei weitere Personen und ein vierjähriges Kind los. Beim Eingreifen der Guardia Civil (spanische Guardia Civil) wurden auch die Beamten verletzt, nachdem der Verantwortliche geflohen war und den Hund auf sie gehetzt hatte.
Der Vorfall öffnet eine unbequeme Frage erneut: Wer haftet, wenn ein potenziell gefährlicher Hund Schäden verursacht? Die erste Deutung, die die Analyse dominiert, ist wirtschaftlicher Natur. Die Fahrlässigkeit, keine Leine und keinen Maulkorb zu verwenden, kostet am Ende öffentliches Geld: Behandlungskosten, Polizeieinsatz, Gerichtsverfahren und voraussichtlich Schadensersatz. „So viele Steuern, und dafür bekommen wir das", fasste eine der häufigsten Reaktionen auf die Kosten zusammen, die der Steuerzahler tragen wird.
Der Besitzer oder die Rasse?
Die Meinungen gehen auseinander. Wer die Schuld ausschließlich beim Besitzer sieht, weist darauf hin, dass das Tier seine Erziehung nicht selbst bestimmt: Das Problem sei die Zucht von auf Kampf selektierten Rassen und die Verantwortungslosigkeit derer, die sie ohne Vorbereitung wählen. Am anderen Ende wächst die Forderung, die Haltung bestimmter Rassen einzuschränken oder ganz zu verbieten, mit Argumenten wie „bei erstem Blut, Einschläferung". Manche gehen sogar weiter und schlagen radikale Maßnahmen vor, die jedoch keinerlei rechtliche Grundlage haben.
Die Debatte erstreckt sich auf konkrete Rassen: Pitbulls und ihre „Beißkraft" werden genannt, ebenso Verweise auf Hunde wie den Cane Corso, die in Vierteln völlig ohne Kontrolle anzutreffen sind. Der Kern der Frage ist, ob das geltende Gesetz darauf ausgelegt ist, die Bürger zu schützen, oder den Besitzer nicht zu belästigen.
Der Preis der Fahrlässigkeit
Was fast niemand bestreitet, ist die Kette der Fehler: ein Hund ohne Maulkorb, eine Ausführerin, die nicht die Besitzerin war, die Flucht vor der Autorität und ein finaler Angriff auf die Beamten. Jedes Glied kostet zusätzlich. Die Schlussrechnung, wie in der Analyse angemerkt, zahlen nicht nur die Verletzten: Sie zahlt das öffentliche System – aus der Tasche aller.
Die Frage, die auf dem Tisch bleibt, ist nicht, ob der Hund schuld ist – das behauptet niemand ernsthaft –, sondern warum es so leicht bleibt, dass ein Tier dieser Art in die Hände von jemandem gerät, der mit ihm nicht umgehen kann. Solange die Regulierung nicht zwischen dem Halten eines Hundes und der Übernahme des damit verbundenen Risikos unterscheidet, wird sich Elda wiederholen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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