Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Haustierzucht ohne Registrierung in Spanien kann bis zu 50.000 Euro kosten
Das spanische Tierschutzgesetz verbietet die Zucht von Haustieren ohne offizielle Registrierung und verhängt gegen Privatpersonen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro.
Das Gesetz, das die Heimzucht von Haustieren mit 50.000 Euro Strafe ahndet
Ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro, weil der eigene Hund Welpen bekommt, klingt nach einer Maßnahme gegen industrielle Züchter, nicht gegen eine Familie. Doch genau das sieht Artikel 27 des spanischen Tierschutzgesetzes vor, das bereits in Kraft ist.
Wer Heimtiere züchtet, ohne im Züchterregister eingetragen zu sein, muss mit Strafen zwischen 10.001 und 50.000 Euro rechnen. Das Verbot betrifft auch Privatbesitzer: Nur wer im offiziellen Register eingetragen ist, darf Würfe erhalten – eine Anforderung, die bisher nur an Profis gestellt wurde. Das erklärte Ziel ist, unkontrollierte Zucht und Tieraussetzung einzudämmen, doch die Geldstrafe wirkt unverhältnismäßig für den typischen Fall eines Privatbesitzers, der kein Geschäft sucht, sondern nur einen Wurf seiner Hündin.
Das Register als Pass zum Reproduzieren
Das Züchterregister für Heimtiere wird damit zur Voraussetzung für jede Paarung. Wer Nachwuchs von seinem Haustier möchte, muss sich registrieren lassen, Kontrollen über sich ergehen lassen und Kosten tragen, die im Familienbudget nicht vorgesehen waren. Befürworter der Maßnahme argumentieren, sie sei notwendig, um den unerwünschten Würfen ein Ende zu setzen, die in Tierheimen landen; Kritiker sehen darin eine Einmischung in eine private Entscheidung mit einem Kontrollniveau, wie es paternalistische Regime pflegen. Manche erinnerten sich sogar an Orwells "1984": der Staat entscheidet, wer sich fortpflanzen darf – selbst unter Tieren.
Das Bußgeld kennt keine Nuancen
Die Strafen unterscheiden nicht zwischen einem illegalen Züchter und einer Familie, die sich einen Wurf gewünscht hat: schon das Minimum von 10.000 Euro ist für die meisten ein Vermögen. Das sichtbare Problem auf der Straße ist indes nicht die Zucht, sondern das Management von Hundekot in Naturgebieten oder die Überpopulation von Hunden. Manche Stimmen meinen, wer die Heimzucht bestraft, löse damit nicht das Problem der ausgesetzten Tiere, sondern treibe es nur in die Illegalität.
Tiere schützen oder ihre Besitzer kontrollieren? Die Grenze zwischen einer Tierschutzmaßnahme und einem Eingriffsübermaß war noch nie so verschwommen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (12 Antworten).
Spaniens neues Tierschutzgesetz erlaubt Hunde in Restaurants. Während Hundebesitzer 70-80 € ausgeben, meiden andere Gäste den Besuch. Die Branche steht vor einer Zerreißprobe.
Tierbestattungsinstitute wachsen in Spanien. Inklusive Mehrwertsteuer, Privatgeschäft, doch die Debatte über öffentliche Kosten und die Vermenschlichung von Tieren verschärft sich.
Ein französisches Gericht hat einen jungen Afghanen wegen des Missbrauchs von Ziegen und Schafen verurteilt. Die Verteidigung hatte argumentiert, die Tiere würden ihn nicht erkennen.
Kleptomanie dient als gerichtliche Ausrede für Frauen beim Ladendiebstahl, während Männer direkt verurteilt werden. Klinischer Befund oder Geschlechterbias?
Ein Bild einer Brüsseler Vertreterin in einem umstrittenen Kleid löst Kritik wegen Verschwendung und falsche KI-Vorwürfe aus, die sich als unwahr erweisen.