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Hat Spaniens PSOE einen Mordauftrag gegen Maricarmen erteilt?
Eine Nachricht parodiert einen angeblichen Auftragsmord mit Verbindung zum spanischen PSOE. Das Gespräch ist erfunden und es wurde keine Straftat angezeigt.
Nein. Die Nachricht ist eine erfundene Parodie: ein fiktiver Dialog zwischen Auftragskillern, der einen Auftrag zum Töten einer alten Frau simuliert, um einen Wahl-„Märtyrer“ zu schaffen. Dahinter steht kein reales Ereignis, keine Anzeige und kein Beweis.
Das Gespräch, das derzeit kursiert, ist ein erfundener Dialog. Zwei angebliche Auftragskiller telefonieren mit einem Vermittler, der sagt, er rufe „aus dem Ferraz-Clan“ an, und bei einer alten Frau „einen Schreck, einen tödlichen“ anfordert. Die genannte Summe beträgt **80 Millionen Peseten**, eine Währung, die seit 2002 außer Kurs ist. Es gibt kein Opfer, keinen Auftrag, keine bekannte Untersuchung.
## Ein Drehbuch, keine Anzeige
Der Text imitiert den Ton eines echten Anrufs: Warteschleifen, eine Operationsabteilung, die „grünes Licht“ gibt, eine Frist von „morgen in aller Frühe“. Es ist eine Parodie, aufgebaut aus Klischees von Killerfilmen. Der Verweis darauf, „Richal“ aus dem Gefängnis zu holen als Teil des Deals, verstärkt den fiktiven Ton.
Kein Medium hat berichtet, dass es diesen Auftrag gibt. Auch eine polizeiliche oder gerichtliche Anzeige ist nicht bekannt. Die Nachricht liefert keine Namen, Daten oder konkreten Orte.
## Der Wahl-„Märtyrer“
Der Dialog schreibt dem angeblichen Auftraggeber ein politisches Motiv zu: ein Opfer zu schaffen, das bei einer Wahl Stimmen mobilisieren soll. Diese Absicht wird als Teil des Drehbuchs dargestellt, nicht als belegte Tatsache. Der Ausdruck „Clan der Payos“ ist eine Beleidigung, mit der der Text selbst eine politische Gruppe abwertet.
Die alte Frau, auf die sich die Nachricht bezieht, wird im Text nicht mit Vor- und Nachnamen identifiziert. Der Inhalt erlaubt es nicht, ihre Existenz oder Lage zu überprüfen.
## Was sich überprüfen lässt
Nichts, was der Dialog erzählt, hat eine dokumentarische Grundlage. Die genannten Zahlen – die **80 Millionen Peseten** – sind ein Betrag in einer Währung, die nicht mehr umläuft. Der Verweis auf Ferraz spielt auf die PSOE-Zentrale in Madrid an, doch die Nachricht liefert keinen überprüfbaren Bezug zur Partei.
Das Gespräch kursiert als loser Text, ohne bekannten Autor oder identifizierbare Quelle. Es ist ein Hoax im Gesprächsformat, ein verbreitetes Genre in sozialen Netzwerken.
Bei jedem Verdacht auf eine echte Bedrohung oder einen realen Straftatauftrag ist es richtig, dies bei der Polizei oder der Staatsanwaltschaft anzuzeigen. Dieser Artikel behauptet nicht, dass ein solcher Auftrag existiert.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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