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Hacker veröffentlichen Rosstat-Daten zu über 450.000 gefallenen russischen Soldaten
Ein Datenleck des Rosstat beziffert die Zahl der getöteten russischen Militärs bis Ende August auf 450.100, rund 100.000 pro Jahr. Die Datenbank ist einsehbar.
Ein Datenleck der russischen Statistikbehörde Rosstat beziffert die Zahl der im Krieg getöteten russischen Soldaten bis Ende August auf 450.100, was etwa 100.000 Todesopfern pro Jahr entspricht. Diese Zahl stimmt mit anderen unabhängigen Schätzungen überein.
## Was das Rosstat-Leck enthüllt
Eine Hackergruppe hat klassifizierte Daten der russischen Statistikbehörde **Rosstat** über militärische Todesopfer im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Ende August lag die kumulierte Gesamtzahl bei **450.100** Gefallenen, was ungefähr **100.000** Todesfällen pro Jahr entspricht. Die Datenbank ist durchsuchbar und ermöglicht Abfragen.
Der Forscher **Janis Kluge** wies darauf hin, dass die Zahlen mit anderen unabhängigen Schätzungen übereinstimmen und die Daten eine regionale Aufschlüsselung enthalten. Das auffälligste Diagramm wird anhand der auf den Sterbeurkunden angegebenen Daten erstellt.
## Der Aspekt der Vermissten
Es gibt eine Warnung, die man nicht außer Acht lassen sollte. Der Anstieg der jährlichen Todesfälle könnte teilweise damit zusammenhängen, dass Soldaten, die als vermisst galten, erst viel später für tot erklärt wurden. Das heißt, die Reihe spiegelt nicht unbedingt den Zeitpunkt wider, zu dem jeder Verlust eingetreten ist, sondern den Zeitpunkt, zu dem er beglaubigt wurde.
Diese Verzögerung ist wichtig für die Interpretation der jährlichen Entwicklung. Ein Anstieg in einem bestimmten Jahr kann auf die administrative Regularisierung alter Fälle zurückzuführen sein, nicht auf einen Höhepunkt der Kämpfe in diesem Zeitraum.
## Verluste, die die Zahl nicht erfasst
Die Rosstat-Daten sind unvollständig. Nicht enthalten sind die Verluste von Söldnergruppen wie **Wagner**, Rekruten aus Gefängnissen, Milizen der selbstproklamierten Republiken **LNR** und **DNR** sowie der besetzten Gebiete, ausländische Kämpfer aus Afrika und Militärangehörige verbündeter Länder, wie Nordkoreaner.
Diese Kategorien werden größtenteils nicht im regulären russischen Statistikregister erfasst, sodass die tatsächliche Gesamtzahl höher wäre. Das Leck beschreibt daher eine Untergrenze, keine Obergrenze.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Berichte deuten darauf hin, dass Pjöngjang 6.000 Freiwillige in den Donbas entsandt hat. Die unbewiesene Behauptung überschneidet sich mit dem Energie- und Tech-Geschäft Nordkoreas.
Ein Bericht nennt 50.000 nordkoreanische Soldaten und 800.000 Freiwillige. Die Quelle, ein Korrespondent des russischen Staatsfernsehens, wirft Zweifel auf.