Guten Wein ohne Vermögen wählen: Preis- und Marken-Guide

Ein Guide zu empfohlenen Weinen: Ramón Bilbao, Contino de Cune, Codorniu. So treffen Sie die richtige Wahl, ohne in Inflationszeiten zu viel zu zahlen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Guten Wein ohne Vermögen wählen: Preis- und Marken-Guide
Guten Wein ohne Vermögen wählen: Preis- und Marken-Guide

Wie viel muss man ausgeben, um einen anständigen Wein zu trinken, ohne in Snobismus oder Billigware zu verfallen? In Spanien reicht das Angebot vom 3-Euro-Wein aus dem Supermarkt bis zum Luxus-Reserva für 200 Euro. Entscheidend ist nicht der Preis, sondern zu wissen, welche Erzeuger konstante Qualität zu vernünftigen Preisen bieten.

Die Marken, über die niemand diskutiert

Ramón Bilbao ist ein klassischer Rioja, der etwa 8-10 Euro kostet und selten enttäuscht. Sein Crianza ist eine sichere Wahl für ein unbeschwertes Abendessen. Contino de Cune, ebenfalls aus der Rioja, liegt in einer höheren Preisklasse (15-20 Euro) und ist die Wahl derer, die einen kraftvollen Wein suchen, ohne ins Etikett 'exklusiv' zu rutschen. Bei den Cavas bietet Codorniu Optionen ab 6 Euro, die durchaus mit teureren Cavas mithalten können.

Die Falle des hohen Preises

Ein häufiger Fehler ist es, Preis mit Qualität gleichzusetzen. Der Markt ist voller 30-Euro-Weine, die nicht besser sind als ein gut gewählter für 12 Euro. Blindverkostungen zeigen, dass der Durchschnittsgaumen weniger unterscheidet, als die Werbung glauben macht. Die Empfehlung eines Brandys für 'Feinschmecker' zeigt, wie das Marketing Verbraucher nach Budget statt nach Geschmack segmentiert.

Der Januar-Blues trifft auch den Wein

In Zeiten von Inflation und hohen Zinsen neigen Verbraucher dazu, bei Luxusausgaben zu sparen. Die Verkäufe hochwertiger Weine sind im Jahresvergleich um 8 % gesunken, während Low-Cost-Marken wachsen. Das bedeutet nicht, sich mit schlechtem Wein abzufinden, sondern klug zu wählen: Man sollte auf Etiketten kleiner Weingüter mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis achten, wie sie unabhängige Sommeliers empfehlen.

Kurz gesagt: Der beste Wein ist nicht der teuerste, sondern der, den man genießt, ohne dass das Portemonnaie leidet. Und wenn einen die Politik den Abend versauert, ist ein gut gewählter Crianza ein besseres Gegenmittel als jede Rede.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (10 Antworten).

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