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Guinness und belgische Abteibiere dominieren Importmarkt
Guinness und belgische Abteibiere sind die meistgenannten Importbiere, doch der Preis von drei Euro pro Dose hemmt den Kauf.
Guinness führt bei Importbieren, aber der Preis ist die Hürde
Die Frage nach dem besten Importbier wird am häufigsten mit Guinness beantwortet. Das irische Stout eröffnet und schließt die Rangliste der Präferenzen, während dazwischen belgische Abteibiere, deutsche Weizenbiere, US-IPAs und Porter-Biere auftauchen, die so viel kosten wie ein Tagesmenü. Es gewinnt nicht aus Romantik: Es ist das einzige dunkle Bier, das in fast jedem Supermarkt im Standard-Sortiment zu finden ist. Wenn das Kriterium die Verfügbarkeit ohne Online-Bestellung ist, schrumpft die Konkurrenz automatisch.
Ein technisches Detail betonen die Enthusiasten besonders: Die Dose mit Nitro-Kugel. Die Plastik-Kugel im Inneren setzt beim Öffnen Gas frei, und das Zischen imitiert den Zapfhahn eines Fasses. Das ist dem Fassbier-Zuhause-Trinken am nächsten, fasst zusammen, wer es bei Carrefour oder Amazon kauft. Der Preis liegt allerdings bei etwa 3 Euro pro großer Dose.
Welche Importbiere werden am häufigsten genannt?
Belgische Abteibiere, fast alle. Rochefort 10 taucht unter denen auf, die ein Forum-Nutzer als „gefährlich“ für sich selbst einstuft; auch Chimay, Leffe, Grimbergen, Tripel Karmeliet und Delirium Tremens werden erwähnt. Eine Strömung verteidigt Judas wegen seines champagnerartigen Charakters, und manche empfehlen den Schritt zur Duvel. Unter den kräftigen dunklen Bieren positioniert sich Founders Porter als Alternative zum irischen Stout, obwohl die Flasche bei 2 Euro liegt.
Das deutsche Weizenbier hat sein eigenes Lager: Franziskaner vor Paulaner, und beide über Erdinger und Vitus. Gut, schön und günstig, urteilt ein Befürworter. Die tschechische Pilsner Urquell erhält den Titel des einzigen und besten Bieres seiner Kategorie, und unter den US-amerikanischen taucht Lagunitas IPA auf, das ein Nutzer bei etwa 6,5 Prozent Alkohol ansiedelt. Auch Platz bleibt für ein belgisches Witbier, das mit Orange serviert wird, für Kriek, für eine süße peruanische Dunkelbier-Variante und für limitierte Sondereditionen, die nur zu besonderen Anlässen erscheinen.
Das Katalog vervollständigt sich mit Namen, die kommen und gehen. Grimbergen war einst das Lieblingsbier eines Nutzers, der es seit Langem nicht mehr trinkt; Gulden Draak wird mit gewissem Respekt vor seinem Alkoholgehalt gewünscht; und die deutsche Oettinger bleibt vorerst auf der Wunschliste.
Der Preis entscheidet mehr als das Etikett
Hier kühlt die Begeisterung ab. Drei Euro für eine Supermarkt-Dose ist für manche ein Wucher. Das Problem ist nicht nur die Dose: Die Preise im Handel sind gestiegen, die Abteibiere werden durch Wiederholung eintönig, und die Liste der Favoriten hat sich auf Angebote verengt. Manche greifen direkt zur Eigenmarke: Das Lidl-Bier mit 7,5 % Alkohol oder die bei Lidl und Aldi als Reinheitsgebot-Biere verkauften Sorten bieten für viele das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.
Dem gegenüber steht die Verteidigung des echten Starkbiers. Delirium haut rein, und das Problem der Alltagsbiere ist nicht der Geschmack, sondern die Gewohnheit: Man trinkt sie wie Wasser. Wer Bier als Genussmittel betrachtet, trinkt weniger und besser; wer es als Begleitung sieht, füllt den Kühlschrank mit Industriemarken. Ein Nutzer fasst es so zusammen: Von den guten trinkt man weniger, weil man sie genießen will.
Der nationale Twist: Voll Damm, Mahou und lokale Marken
Niemand erwartete, dass eine Frage nach Importbieren in einer Diskussion über lokale Marken endet, aber es geschah. Voll Damm stammt aus Barcelona, erinnert jemand, was es nicht zu etwas anderem macht. Carlsberg taucht ebenfalls in Listen auf, und manche behaupten offen, dass spanische Biere den importierten in nichts nachstehen, egal wie sehr der Hobbybrauer mit ausländischen Etiketten und unaussprechlichen Namen prahlt.
Der meistdiskutierte Fall ist ein Mahou Dunkles, das laut Kennern recht würdig war und aus dem Sortiment der Marke verschwand. Niemand hat eine Erklärung geliefert. Und für den Alltag gilt eine nationale Dosen-Lager als Referenz, die vom Format her eher an ein Energy-Drink erinnert und unangenehme Fragen vermeidet.
Vom Bierfest zur Kontrolle auf der Straße
Im Kern geht es um das alte Thema: Das Bierfest, das es früher gab und das sich verändert hat. Erst waren es Tapas-Bars mit einigen Importmarken; dann gar nicht mehr. Viele kaufen belgisches oder deutsches Bier nur noch, um etwas Bestimmtes zu probieren, nicht als Routine, und die wiederkehrende, unbeantwortete Frage lautet, wo man diese zu einem nicht prohibitiven Preis bekommt.
Und eine wiederkehrende Szene: Bier im öffentlichen Raum. Manche werden ermahnt, wenn sie auf der Straße trinken, während andere unbehelligt bleiben. Die Diskussion driftet dazu, ob man im geparkten Auto mit ausgeschaltetem Motor und Schlüsseln in der Tasche trinken darf. Niemand gibt eine juristische Antwort. Die Unsicherheit bleibt bestehen, ebenso wie die Frage, wo man bestimmte Importbiere bekommt, ohne ein Vermögen zu zahlen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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