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Guardia Civil verdächtigt jungen Fahrer wegen Identitätsmissbrauchs
Ein 22-jähriger Fahrer wird nach einem Unfall in Spanien wegen Identitätsmissbrauchs untersucht. Ein dritter Insasse flüchtete. Die Guardia Civil wirft ihm keine Täuschung
Guardia Civil beschuldigt unerfahrenen Fahrer nach Unfall mit geflohenem Insassen des Identitätsmissbrauchs
Die Guardia Civil, die paramilitärische Polizeitruppe Spaniens, hat gegen einen 22-jährigen Fahrer, dessen Fahrzeug in einen Unfall verwickelt war, ein Ermittlungsverfahren wegen Identitätsmissbrauchs eingeleitet. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand soll der junge Mann versucht haben, einen Begleiter als Verantwortlichen für den Vorfall auszugeben. Doch der Fall ist komplizierter, als er scheint: Ein dritter Insasse, der tatsächliche Fahrer, soll nach dem Unfall geflohen sein.
Die Ermittlung, die nicht stattfand
Die Truppe hat keine Anklage wegen Täuschung erhoben, ein Straftatbestand, der den Versuch bestraft, die Behörden zu täuschen. Bewusstes Unterlassen oder einfache Nachlässigkeit? Die Fakten deuten darauf hin, dass die Guardia Civil sich lieber auf den unerfahrenen Fahrer und den Beifahrer konzentriert hat, die am Unfallort blieben, statt den Geflohenen zu suchen. Nach Zeugenaussagen hatte Letzterer einen Schlag erhalten und hatte Sehprobleme, was den Unfall möglicherweise mitverursacht hat.
Ein System mit Löchern
Das Fehlen einer Anklage wegen Täuschung lässt Spekulationen zu: Würde die Guardia Civil zugeben, dass der Fahrer sie täuschen wollte, müsste sie einräumen, dass ihre eigene anfängliche Ermittlung mangelhaft war. Der Fall zeigt, wie der Druck, Akten abzuschließen, Lücken lässt, durch die Halbwahrheiten schlüpfen.
Nun muss der Richter entscheiden, ob er das Verfahren einstellt. Derweil gerät die Glaubwürdigkeit des Verkehrssicherheitssystems in den Händen der Guardia Civil erneut in Zweifel.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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