Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Gewahrsamsbeamter nach gebrochenem Kiefer einer Rentnerin in Valencia angeklagt
Ein Bereitschaftspolizist ist angeklagt, einer pensionierten Lehrerin bei den Bildungsprotesten in Valencia (Spanien) den Kiefer gebrochen zu haben. Das Polizeiprotokoll behauptet, er habe…
Anklage gegen Bereitschaftspolizisten wegen gebrochenem Kiefer einer Rentnerin
Das Verfahren gegen den Beamten der Polizeieinsatzeinheit (UIP) kommt voran, der eine 67-jährige pensionierte Lehrerin während der Bildungsproteste im Mai in Valencia (Spanien) von hinten gestoßen hatte. Die Frau erlitt einen Kieferbruch, der operiert werden musste. Der Richter hat den Polizisten wegen Körperverletzung angeklagt, erschwerend wirkt die Ausnutzung des öffentlichen Amtes, zusätzlich auch wegen Verletzung der persönlichen Würde und der Individualrechte.
Das Protokoll der Nationalen Polizei selbst räumt jedoch keine Fehler ein. Es bezeichnet das Vorgehen als "Anwendung der gesetzlich vorgesehenen Mindestgewalt". Eine Schlussfolgerung, die im Widerspruch zu den weithin verbreiteten Bildern des Vorfalls steht, auf denen zu sehen ist, wie der Beamte die Lehrerin wortlos stößt, während sie ihm den Rücken zugewandt lief. Die Gewerkschaft STEPV, die als Nebenklage auftritt, hält den Stoß für "grundlos und unverhältnismäßig".
Die Positionen in dem Fall sind verhärtet. Manche sehen einen Einzelfall eines Beamten, der übertrieben automatisch handelte, ohne das Risiko für eine ältere Person abzuwägen. Andere hingegen betrachten die Anklage als notwendigen Schritt gegen eine von ihnen so genannte "Kultur der Straflosigkeit" in den Polizeikräften und verweisen auf Präzedenzfälle wie die später aufgehobenen Verurteilungen von Isa Serra oder Alberto Rodríguez.
Der weitere rechtliche Verlauf ist ungewiss. Juristische Quellen deuten darauf hin, dass der Beamte eine milde Strafe erwarten könnte, möglicherweise wegen fahrlässiger Körperverletzung, und dass diese in der zweiten Instanz noch gemildert werden könnte. Die Staatsanwaltschaft hat ihre Position noch nicht festgelegt. Klar ist: Der Fall, in den sozialen Medien bereits als "Rentnerinnen-Stoßer" bekannt, eröffnet die Debatte über den Gewalteinsatz bei Protesten und die Rechenschaftspflicht der Sicherheitskräfte neu.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (21 Antworten).
Ein 54-minütiges Video aus Wissant in Frankreich zeigt vier Migrantenboote auf dem Weg nach Großbritannien, während französische Gendarmen ohne einzugreifen zusehen.
Mariachis sangen 'Rata de dos patas' (Zweibeinige Ratte) vor dem Sitz der spanischen Sozialistenpartei PSOE. Wirksame Satire oder Verharmlosung politischen Protests in Spanien?
Der Vater des EU-Abgeordneten Alvise erklärt, dass der Knast das Beste für seinen Sohn sei – während dessen parlamentarische Immunität aufgehoben wird und Auftritte abgesagt werden.
Warum werden Hotels in Monaten geräumt, während besetzte Wohnungen Jahre dauern? Die Antwort ist nicht juristisch, sondern ökonomisch: Interessen, Steuern und Macht.
Tägliche Beständigkeit verändert Fähigkeiten und Finanzen, doch die Skepsis wächst, wenn der Diskurs strukturelle Hürden ignoriert. Wie weit führt Selbstoptimierung wirklich?