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Video zeigt vier Boote von Wissant nach Großbritannien – ohne Polizeieingriff
Ein 54-minütiges Video aus Wissant in Frankreich zeigt vier Migrantenboote auf dem Weg nach Großbritannien, während französische Gendarmen ohne einzugreifen zusehen.
Migranten überqueren den Kanal ab Wissant – unter den Augen passiver französischer Behörden
In der vergangenen Woche wurde ein 54-minütiges Video veröffentlicht, das am 19. und 20. Juni 2026 am Strand von Wissant (Calais) aufgenommen wurde. Es zeigt vier Boote mit Migranten auf dem Weg nach Großbritannien, während französische Gendarmen aus 25 Metern Entfernung zusehen, ohne einzugreifen. Der Autor, der das Phänomen bei fünf Reisen in die Region dokumentiert hat, berichtet, die Beamten hätten sich gegenseitig fotografiert, während die Migranten auf die Abfahrt warteten. Die britische Regierung hat im Rahmen des bilateralen Migrationsabkommens 662 Millionen Pfund nach Frankreich überwiesen.
Die Untätigkeit der Gendarmen
Den Aufnahmen zufolge versammelten sich die Migranten bei hellem Tageslicht nur 100 Meter von der Polizei entfernt, ohne sich zu verstecken. Der Anzeigenerstatter berichtet, einer der Männer habe ihm vor den Augen der Beamten einen Stein entgegengeworfen, ohne dass diese reagierten; als er sich zur Wehr setzte, drohte ihm ein Gendarme mit einer Festnahme wegen unerlaubten Fotografierens. „Die Beamten gehen nicht ins Wasser“, fasst er zusammen. Kurz darauf lief die Gruppe zum Meer und trat die Überfahrt an.
Die Kosten des französisch-britischen Abkommens
Die Szene hat die Debatte über die Wirksamkeit der 662 Millionen Pfund neu entfacht, die London an Paris gezahlt hat, um solche Überfahrten zu verhindern. Die naheliegende Frage lautet: Dient das Geld dazu, die Überfahrten zu stoppen, oder finanziert es lediglich die fotografische Überwachung der Strände? Das selbstfinanzierte Video ohne kommerzielle Interessen liefert direkte Belege, die dem offiziellen Narrativ einer funktionierenden Zusammenarbeit widersprechen.
Mit diesen Bildern bleibt die Frage offen, ob die 662 Millionen Pfund etwas anderes bezahlen als Fotos des Teams.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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