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Gericht in Madrid ermittelt gegen Ehefrau von Sánchez wegen Einflussnahme
Ein Ermittlungsgericht in Madrid hat ein Verfahren gegen Begoña Gómez, die Ehefrau des spanischen Premierministers, nach einer Anzeige der Gewerkschaft Manos Limpias eingeleitet.
Gericht in Madrid ermittelt gegen Ehefrau von Sánchez wegen Einflussnahme
Das Ermittlungsgericht Nr. 41 in Madrid hat ein Verfahren gegen Begoña Gómez, die Ehefrau des Regierungschefs, wegen des Verdachts auf illegale Einflussnahme und Geschäftskorruption eingeleitet. Der Fall geht auf eine Anzeige von Manos Limpias zurück und wird vom Richter Juan Carlos Peinado geleitet, der mehrere Zeugen vorladen will und das UCO (Zentrale Operative Einheit) mit der Untersuchung der Aktivitäten der Beschuldigten beauftragt hat. Der Fall hat die politischen Spannungen zu einem Zeitpunkt wieder angeheizt, als Pedro Sánchez selbst einige Tage der Besinnung über seine Fortsetzung als Regierungschef angekündigt hatte.
Vorwürfe und Hintergrund des Klägers
Die ursprüngliche Anzeige wurde von Manos Limpias erstattet, derselben Gewerkschaft, die Rodrigo Rato, Iñaki Urdangarin und Infantin Cristina vor Gericht gebracht hatte. Dieses Detail ist nicht unwesentlich: Befürworter der Zulassung des Verfahrens erinnern daran, dass diese früheren Fälle zu Verurteilungen führten, und argumentieren, dass die Herkunft der Anzeige das Verfahren nicht entwertet. Dagegen spricht das Argument, dass Manos Limpias als Nebenkläger mit einer Geschichte ideologisch motivierter Fälle agiert und dass der ermittelnde Richter für sein konservatives Profil bekannt ist.
Die Staatsanwaltschaft ihrerseits hat Vorermittlungen nach einer Anzeige von Hazte Oír eingeleitet, und VOX ist als Nebenkläger beigetreten. Auch Iustitia Europa ist mit dem Anwalt Luis María Pardo beigetreten. Das Verfahren konzentriert sich auf Vorteile, die Unternehmen im Umfeld der Beschuldigten durch ihren Lehrstuhl und ihre berufliche Tätigkeit erhalten haben sollen.
Argument der Verteidigung: Kein öffentliches Amt
Einer der am häufigsten wiederholten Einwände ist, dass Begoña Gómez kein öffentliches Wahlamt innehat und keine Beamtin ist, weshalb es fraglich ist, ob sie den Tatbestand der illegalen Einflussnahme im strengen juristischen Sinne erfüllen kann. Die schwebende Frage lautet, ob Presseausschnitte und private Texte ausreichen, um ein Verfahren gegen die Ehefrau des Premierministers einzuleiten. Einige vertreten die Ansicht, dass ihr Status als Familienmitglied des Regierungschefs sie öffentlicher Kontrolle unterwirft; andere argumentieren, dass der Fall auf schwachen Indizien beruht und dass sein wahres Ziel politischer Natur ist.
Auswirkung auf die Regierung und das Korruptionsnarrativ
Der Justizminister bezeichnete die Anzeige als falsch, „wie so viele andere“, ohne konkret anzugeben, welche er meinte. La Moncloa vertritt die Auffassung, dass es sich um eine Abnutzungsoperation handelt. Auf der anderen Seite haben Medien wie El Confidencial und Vozpópuli berichtet, dass bis zu dreizehn Ministerien und elf staatliche Unternehmen die Karriere und die Geschäfte der Beschuldigten gefördert haben könnten, eine Information, die die Verteidigung nicht detailliert dementiert hat.
Vergleiche mit anderen Fällen schweben über der gesamten Angelegenheit. Für weit weniger wurde Urdangarin zu mehreren Jahren Haft verurteilt. Diese Asymmetrie nährt die Empörung eines Teils der Wählerschaft und die Vorsicht eines anderen Teils, der daran erinnert, dass hier weder ein Urteil noch eine von der Staatsanwaltschaft getragene förmliche Anklage vorliegt.
Wie es weitergeht
Richter Peinado hat das UCO mit der Untersuchung der Aktivitäten von Begoña Gómez beauftragt und plant, die Ladung mehrerer Zeugen anzuordnen, um den Umfang ihrer Geschäfte abzugrenzen. Manos Limpias hat angekündigt, über weitere Beweise zu verfügen, und dass in den kommenden Tagen Ereignisse eintreten könnten, die Sánchez zwingen würden, seine Position zu überdenken. VOX hat den Rücktritt des Präsidenten gefordert. Das Verfahren bleibt offen, und jenseits der zugelassenen Voruntersuchungen gibt es keine förmliche Anklage, die vom Gericht bestätigt wurde.
Der Fall befindet sich im Ermittlungsstadium. Es gibt kein Urteil und keine gesicherte Anklage gegen Begoña Gómez. Jede Aussage über ihre Schuld ist eine Ermittlungshypothese, keine erwiesene Tatsache.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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In der Ermittlung gegen Begoña Gómez hat Richter Peinado Ministerpräsident Pedro Sánchez als Zeugen zum 30. Juli geladen, was rechtliche und politische Spannungen auslöst.
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