Gemischtpaarige Beziehungen in den USA: Was ein spanischer Tourist sieht

Ein spanischer Tourist bereist die US-Westküste: In 15 Tagen sieht er nur einen Schwarzen, 85 % sind Hispanics. Die Realität gemischtpaariger Beziehungen und der rassischen Segregation.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Ein Reisender verbringt 15 Tage an der Westküste und sieht kaum einen Schwarzen: 85 % sind Hispanics

Ist die USA der Schmelztiegel, als den sie die Filme verkaufen? Die Erfahrung eines spanischen Touristen, der vor dreizehn Jahren Kalifornien und Nevada bereiste, spricht dagegen: In fünfzehn Tagen sah er kaum einen Schwarzen – einen Obdachlosen –, und der Großteil der Bevölkerung war hispanisch. In Las Vegas war der Anteil der Weißen höher, doch im übrigen Goldenen Staat beherrschten die Hispanics die Straßen.

Die Segregation, die in keinem Reiseführer steht

Laut dem Bericht verlassen Schwarze ihre Ghettos kaum – oder ihnen wird das Verlassen nicht gestattet –, und die wenigen, die auftauchen, erscheinen in marginalen Kontexten. Ein Vorfall in einer Bar, bei dem einige zwielichtig wirkende Hispanics einschritten, als Schwarze versuchten, den Touristen zu betrügen, verstärkt den Eindruck einer viel rigideren ethnischen Teilung, als offiziell zugegeben wird.

Gemischtpaarige Beziehungen: Mythos oder Realität?

Die Frage des Titels findet ihre Antwort in der direkten Beobachtung: Weiße Frauen mit schwarzen Männern sieht man nur in heruntergekommenen Städten, und schwarze Frauen fliehen vor den Männern ihrer eigenen Rasse. Ein Teilnehmer fasst es ironisch zusammen: „Schwarze Männer fliehen vor schwarzen Frauen; eine Rassenvermischerin ist das Billigste der Gesellschaft." Die vorherrschende Meinung unter den befragten Reisenden deutet darauf hin, dass interrassische Beziehungen selten sind und, wenn sie vorkommen, meist einen niedrigen Status haben.

Der menschliche 'Low Cost' setzt sich durch

Ein letzter Kommentar wirft Licht auf die Demografie: Die Natur hat sich für den „Low-Cost-Menschen" entschieden. Der Hispanic, barfuß und mit dem schlechtesten Essen, ist glücklich und vermehrt sich unaufhaltsam. „Unschlagbar in Sachen natürlichem anthropogenem Neoliberalismus", urteilt er. Die weiße demografische Katastrophe ist, kurz gesagt, kein Schwindel, sondern ein Trend, den man auf der Straße spürt.

Verwandte Debatten im Forum

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (34 Antworten).

Weitere Zusammenfassungen

Alle Zusammenfassungen auf Deutsch →

-
Volver