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Gehalt von Bereichsleitern: Hälfte geht für Steuern drauf
Ein Bereichsleiter kostet sein Unternehmen 6.601 €, erhält aber nur 3.227 € netto. 51,1 % entfallen auf Einkommensteuer und Sozialabgaben.
Gehaltsabrechnung eines Bereichsleiters: 3.227 € netto, 3.374 € für den Staat
Ein Bereichsleiter in einem spanischen multinationalen Unternehmen sieht, dass von den gesamten Arbeitskosten in Höhe von 6.601,87 Euro nur 3.227,15 Euro auf dem Konto landen. Der Rest, 3.374,72 Euro, wird zwischen Einkommensteuer (IRPF) und Sozialversicherungsbeiträgen aufgeteilt. Der Arbeitnehmer behält 48,9 %; das System nimmt sich 51,1 %. Diese Zahl ist nicht vernachlässigbar: Würde man sie auf ein durchschnittliches Jahresgehalt von 30.000 Euro anwenden, wäre der Anteil des "Abzweigs" ähnlich.
Was steckt hinter den 51 %, die nicht im Portemonnaie landen?
Nicht alles Geld, das abgezogen wird, ist eine Steuer im engeren Sinne. Auf der Gehaltsabrechnung des Bereichsleiters ist der größte Posten nicht die Einbehaltung der Einkommensteuer, sondern die Beiträge zur Sozialversicherung. Der Arbeitgeberanteil, also das, was das Unternehmen für die Beschäftigung zahlt, liegt je nach Vertragstyp zwischen 30 % und 33 % des Bruttolohns. Hinzu kommen die Beiträge des Arbeitnehmers für allgemeine Risiken, Arbeitslosigkeit, Ausbildung sowie der zusätzliche Beitrag zur Gleichstellung (equidad), ein Satz von 0,15 %, der keine spezifische Leistung abdeckt. Manche argumentieren, dass dieses Geld "zurückkommt" in Form von Rente, Arbeitslosengeld oder Krankengeld. Andere erwidern, dass es sich um ein Umlageverfahren handelt, nicht um individuelle Kapitaldeckung: Was heute eingezahlt wird, finanziert die Leistungen der aktuellen Rentner, nicht die eigenen.
Steuern oder verschobene Übertragung? Die Kluft, die die Analyse spaltet
Die Interpretation der Aufschlüsselung führt zu zwei unversöhnlichen Standpunkten. Für die eine Seite ist die Einbehaltung der Einkommensteuer die einzige echte Abgabe, während der Rest Beiträge sind, die Rechte begründen. Tatsächlich wird bei einer Einbehaltungsrate von 35 % die Einkommensteuer über die Steuererklärung reguliert, und Beiträge für Arbeitslosigkeit und allgemeine Risiken werden durch Leistungen zurückgezahlt. Für die andere Seite erfasst der Staat 51 % der Arbeitskosten und entscheidet dann, wie er sie ausgibt: Die zusätzlichen 30 %, die das Unternehmen zahlt, tauchen nicht auf der Gehaltsabrechnung des Arbeitnehmers auf, belasten ihn aber trotzdem. Eine ergänzende Analyse konzentriert sich auf das Nettoergebnis: Eine aktuelle Gehaltsabrechnung mit ähnlichem Profil lässt 56,85 % der Gesamtkosten im Portemonnaie. Und auf diesen Rest setzt die Mehrwertsteuer noch eine weitere Ebene der Belastung.
Mageres Gehalt, unbequeme Vergleiche
Auch hier besteht Einigkeit: 3.227 Euro netto pro Monat, nach Abzug aller Steuern, sind keine beeindruckende Zahl für eine Position mit Personalverantwortung. Das Bruttojahresgehalt eines Bereichsleiters wird auf etwa 85.000 Euro geschätzt, während eine vergleichbare Stelle in Europa mit über 120.000 Euro vergütet wird. Der Vergleich mit der Vergangenheit dient als historischer Trost: In den USA erreichte der maximale Grenzsteuersatz für hohe Einkommen 1952 91 %. Nichts Neues unter der Sonne, aber das Unbehagen entsteht nicht nur durch den Steuersatz, sondern durch das, was danach übrig bleibt.
Die Kernfrage ist, ob die 51 % ein Raub oder eine obligatorische Versicherung sind. Die Antwort hängt davon ab, wen man fragt und wie sehr man dem Vertrauen schenkt, dass das System das Versprochene zurückgibt. Wenn die Beiträge "Sparen" sind, das System aber aufgrund der Demografie kollabiert, wird aus diesem Sparvermögen wertloses Papier. Wenn es Steuern sind, dann zahlt der Arbeitnehmer eine Rechnung für Dienstleistungen, die er vielleicht nie nutzen wird.
Wie viel von diesen 3.374,72 Euro kehren tatsächlich in die Tasche dessen zurück, der sie verdient hat? Diese Frage beantwortet die Gehaltsabrechnung nicht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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