Frührente in Spanien: Die Kosten reichen von 300.000 bis zu 2 Millionen Euro
Eine anständige, aber kleine Neubauwohnung in Barcelona wird von einem Teilnehmer auf 325.000 Euro geschätzt. Addiert man die 10 % Steuer: 357.000 Euro. Mit Möbeln und Renovierungen erreicht die Zahl 370.000 Euro. Wenn dieser Kauf mit den 400.000 Euro getätigt wird, die mehrere als Schwelle für das Aufgeben des Hamsterrads nennen, geht der Käufer leer aus, muss aber weiterhin monatliche Gemeinschaftskosten von 150 Euro, Grundsteuer (IBI), Nebenkosten und Lebenshaltungskosten tragen. Die Frage „Wann würdest du aufhören zu arbeiten?“ hat keine eindeutige Antwort: In derselben Diskussion koexistieren Zahlen zwischen 300.000 Euro und 2 Millionen Euro.
Wie viel Geld braucht man für den Ruhestand in Spanien?
Die Spanne ist enorm, und fast alle niedrigen Zahlen haben eine Einschränkung: mit abbezahltem Eigenheim. Von den 300.000 Euro, die jemandem reichen, der sich mit 1.000 Euro im Monat begnügt, bis zu den sauberen 1,5 Millionen Euro, die der Vorsichtigste fordert, über die 400.000 Euro investiert plus Wohnung, die 500.000 Euro mit Immobilie, die 600.000 Euro in einem Dividendenfonds, die 700.000 Euro mit abbezahltem Haus oder die runden 1 Million Euro, die mehrere verlangen. Das Alter wirkt als versteckter Teiler: Dasselbe Kapital bedeutet mit 20 etwas anderes als mit 50, und wer noch 20 Jahre Erwerbsleben vor sich hat, hat es schwerer. Es gibt sogar einen中间weg: Verhandeln einer Reduzierung der Arbeitszeit, statt die Segel ganz zu streichen.
Was bringen 500.000 Euro bei 5 % Rendite p.a.?
Eine halbe Million angelegt bei 5 % erzeugt ein Bruttoeinkommen von 25.000 Euro jährlich, was nach Steuern etwa 20.000 Euro ergibt. Dies ist die Berechnung, die im Thread zitiert wird, und darauf bauen Varianten auf: 300.000 Euro verteilt, laut einem anderen Teilnehmer, auf 200.000 Euro Aktien für Dividenden – mit mehr als 25 Unternehmen, einige liefern 10.000 Euro, andere 3.000 Euro –, 75.000 Euro Anleihen und 25.000 Euro Reserve, woraus ungefähr 15.000 Euro jährliche Dividende fließen würden, ohne das Polster anzutasten. Andere verteidigen ein einziges Produkt: 600.000 Euro in einem ETF oder Dividendenfonds mit steigenden Ausschüttungen und einem Erbfaktor für die letzten Jahre. Das Kleingedruckte kommt von selbst: Ein Teilnehmer warnt, dass niemand diese 5 % garantiert, ohne am Ende Verluste oder gar Betrug zu erleiden, während ein anderer versichert, dass sein Dividendenportfolio seit 2012 nie unter 5,65 % jährlich gefallen sei, an dem er weiter arbeitet. Heute schütten, so wird behauptet, mehr als 15 große spanische Unternehmen über 5 % aus, und sechs übertreffen 7,5 %. Die Alternative des Indexinvestments in den S&P 500 oder MSCI wird durch Liquidation von 3,5 % pro Jahr verwaltet, um das Kapital nicht anzutasten.
Immobilien fressen die Ruhestands-Summe auf
Ein Teilnehmer wirft ein, dass wenn eine gute Wohnung oder ein Einfamilienhaus 800.000 Euro kostet, das Argument unbequem wird: Wie soll man mit 600.000 Euro in Rente gehen? Die übliche Antwort ist, in eine schlechtere Wohnung umzuziehen, und er selbst fügt hinzu, dass man es leid wird, in einer schlechten Wohnung zu leben, und schließlich nach mehr strebt. Das ist der Kern der Sache: Die Ruhestands-Zahl wird nicht abstrakt festgelegt, sondern gegen die tatsächlichen Immobilienkosten in der Stadt, in der man lebt, und gegen das Ausgabenlevel, an das sich die Familie gewöhnt hat. Ersparnisse aufzubrauchen ist zudem psychologisch hart: Einige berichten, dass Freunde, die es eine Zeit lang versucht haben, am Ende ihre Ausgaben kürzen mussten.
Zwischen 22- und 33-mal Ihre Jahresausgaben
Die am häufigsten zitierte Regel, um zu wissen, wann man aufhören kann zu arbeiten, besteht darin, die Jahresausgaben mit einem Faktor von 22 bis 33 zu multiplizieren. Bei 1.000 Euro monatlichen Ausgaben und abbezahltem Eigenheim liegt die Zahl nach diesem Kriterium unter 400.000 Euro, und manche behaupten, wer mehr als diesen Betrag ausgibt, obwohl das Haus bezahlt ist, sollte seine Finanzen überprüfen. Auch die Variante der Auswanderung taucht auf: 1.000 Euro im Monat in Thailand ermöglichen es, dort zu leben, auch wenn man Schinken und Olivenöl vermissen wird.
Kinder, Alter und Gesundheit: Was die Rechnung sprengt
Familie ändert das Ergebnis. Mit Kindern zerbröselt finanzielle Volatilität den Plan, und man hört nicht auf; einige sagen es unverblümt: Wer Familie hat, kann nicht aufhören zu arbeiten. Gesundheit und Motivation wiegen genauso schwer wie Geld, und ein Teilnehmer berichtet, dass er, nachdem er alte Menschen in Pflegeheimen vernachlässigt sah, entschied, dass hier Schluss ist und es sich nicht lohnt, weiter anzuhäufen. Dem gegenüber steht die Haltung derer, die das Schiff nicht verlassen: Hier stirbt man mit den Stiefeln an. Arbeiten ist nicht dasselbe wie Rudern, präzisieren andere: Ein Reicher rudert selten, denn wer Vermögen hat, arbeitet in dem, was er will.
Bei diesen Zahlen ist das Bemerkenswerte nicht die Uneinigkeit, sondern die Distanz zwischen der geforderten Schwelle und dem, was verdient wird: Ein Forum-Nutzer behauptet, dass die meisten ihr ganzes Berufsleben lang keine 200.000 Euro einnehmen werden, und die niedrigste Latte, die im Thread gehandhabt wird, beginnt bei 300.000 Euro.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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