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Fotos der gesunkenen Moskwa zeigen Leck unter der Wasserlinie
Erste Bilder der gesunkenen Moskwa zeigen ein Leck an der Wasserlinie und Rauch an Deck, während die Sturmversion immer unglaubwürdiger wird.
Ein Leck unter der Brücke: die Fotos der gesunkenen Moskwa
Das erste Bild des Kreuzers Moskwa nach seinem Untergang zeigt eher eine Abwrack-Szene als einen Kampfverlust: das Schiff mit Schlagseite, schwarze Rauchsäulen über die Bordwand verteilt und ein Wasserstrahl, der beim Vergrößern des Fotos in die entgegengesetzte Richtung des Feuers zu zeigen scheint. Ringsum eine spiegelglatte See. Verbreitet wurde es von einem Account, der Konflikte und Märkte verfolgt und beide Versionen auf den Tisch legte: Treffer zweier R-360 Neptun-Raketen oder katastrophaler Brand im Munitionsdepot. „Du entscheidest“, schloss er.
Bevor man über Ursachen diskutiert, fällt zuerst der Schaden ins Auge. Und da sind die Bilder recht beredt.
Was ist auf den Bildern der Moskwa zu sehen?
Der Rumpf erscheint geneigt und mit einem Leck auf Höhe der Wasserlinie, direkt unter der Brücke, mit nach innen verbogenem Metall. Entlang der Bordwand verteilen sich Rauchflecken, die ein Teil als Austritt innerer Brände deutet, passend zu den Bullaugen des Schiffs, und nicht als Raketeneinschläge. Der schwarze Rauch war schon vorher zu sehen, behauptet eine andere Lesart derselben Fotos.
Die Identifizierung lässt keine Zweifel: Ein Kreuzer von 189 Metern mit Raketenstartern, Hubschrauberlandeplatz und S-300-Rampen ist nicht leicht zu verwechseln. Die Schlagseite mit einem großen Loch, durch das Wasser eindringt, würde erklären, dass das Schiff in kurzer Zeit sank.
Sank es durch einen Sturm oder durch einen Treffer?
Die See auf den Bildern ist ruhig. Das ist der Riss, durch den die Skepsis dringt: Die Version, die den Verlust einem heftigen Sturm zuschreibt, passt nicht zu einer flachen Oberfläche und einem trockenen Deck. Der vorherrschende Verdacht ist, dass der Sturm dazu dient, einen internen Fehler zu vertuschen, sei es der Einschlag einer Rakete oder ein Feuer, das sich ausbreitete, wo es nicht sollte.
Auch der Rettungseinsatz wirkt seltsam. In einer der Aufnahmen sieht man einen Wasserstrahl in die entgegengesetzte Richtung des Feuers zeigen, was nicht gerade Vertrauen in die Bewältigung des Notfalls weckt. Die Verfechter der internen These erinnern daran, dass die runden Flecken den Bullaugen entsprechen, nicht dem Eindringen von Geschossen.
Ein Flaggschiff im Großvateralter
Die Moskwa war seit dem Jahr 2000 das Flaggschiff der russischen Marine, doch ihr Entwurf stammt aus den späten 60er Jahren. Der Bau begann 1976, wurde 1979 abgeschlossen und das Schiff Anfang der 80er Jahre in Dienst gestellt. Je nachdem, ab welchem Datum man zählt, war das Schiff zum Zeitpunkt seines Verlusts zwischen 40 und 46 Jahre alt.
Dieses Detail ändert den Ton der Angelegenheit. Wenn der Entwurf aus einer anderen Epoche stammt, blieb die Luftverteidigung original, selbst wenn die Offensivraketen 2002 ausgetauscht worden waren. Die vollständige Berechnung, ausgehend von jedem möglichen Indienststellungsdatum, ergibt eine Spanne, die überrascht, wer Schrott frisch aus der Werft erwartet hatte. Es ist nicht dasselbe, ein Schiff der neuesten Generation zu versenken wie eines, das mehr Jahre auf dem Buckel hat als viele, die jetzt über den Krieg diskutieren.
Warum ein moderner Kreuzer mit einem einzigen Leck sinkt
Die Antwort liegt in der Panzerung. Moderne Kriegsschiffe haben sehr wenig Schutzstahl: Sie setzen fast alles auf elektronische Abwehr und Abfangraketen und als letzte Barriere auf Nahbereichsverteidigungssysteme, die die Luft mit Maschinengewehren und Schnellfeuerkanonen sättigen. Die dicke Panzerung ist Vergangenheit. Es wird argumentiert, dass das letzte große gepanzerte Schlachtschiff die britische Vanguard war und dass der Zweite Weltkrieg lehrte, dass keine Panzerung einen Luftangriff aufhält.
Daher kommt der Vergleich mit der Titanic immer wieder: Ein Schiff bricht nicht durch den Aufprall selbst auseinander, sondern wenn das Gewicht des eindringenden Wassers das Heck hebt, der Kiel nicht mehr standhält und nachgibt. Am Ende versenkt Wasser die Schiffe, immer.
Der Schlepper und die Zweifel an der Besatzung
Die späteren Fotos zeigen einen Bergungsschlepper, die Shakhter (SB-922), längsseits des Kreuzers. Dieses Detail widerlegt zwei Dinge: dass niemand zu Hilfe kam und dass der Zustand des Schiffs ein Abschleppen erlaubte. Ein Schiffsrumpf mit Schlagseite, halb gesunken, ist keine Ladung, die man leicht in den Hafen bringt.
Bleibt die unbequeme Frage: Wenn jemand die Szene von einer Reling aus hundert Metern Entfernung fotografieren konnte, warum wurden nicht mehr Besatzungsmitglieder gerettet? Die offizielle Angabe fehlt. Neben der technischen Diskussion bleibt der menschliche Beigeschmack, mit Botschaften, die daran erinnern, dass dort Menschen lebten, die für Interessen kämpften, die nicht ihre eigenen waren.
Die Spur der Bilder weist in dieselbe Richtung: das Leck an der Wasserlinie, der festgemachte Schlepper und ein Meer ohne Wellen. Ob Rakete oder interner Brand bleibt offen, doch der Sturm taucht auf den Fotos nirgends auf.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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