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Forum: Russland setzt veraltete Technik ein
Ein Forum behauptet, Russland nutze in der Ukraine veraltete Panzer wie T72 und bewahre moderne Waffen für die NATO auf.
Schneegetarnte Panzer in Belgorod und noch genutzte Mosin-Gewehre
Laut einem Forennutzer, der Telegram-Gruppen beider Seiten verfolgt, rollt eine Kolonne von Kampfpanzern mit Schneetarnung Richtung ukrainischer Grenze bei Belgorod; er identifiziert die Modelle als T90. In den Aufnahmen derselben Kanäle sehen andere vor allem leichte gepanzerte Fahrzeuge und alte Technik. Die Frage steht seit Wochen im Raum: Kämpft Russland mit dem, was es hat, oder hält es das Gute zurück?
Welches russische Material taucht auf
Der Großteil des russischen Panzerbestands besteht laut einem Nutzer aus tausenden T72 und T90 aus der Sowjetära mit ungleichmäßigen Upgrades und mangelhafter Wartung. Zu den dokumentierten Stücken gehören museale Exponate: Das Gewehr Mosin-Nagant, seit Ende des 19. Jahrhunderts im Dienst, taucht weiterhin bei Schützen in Syrien, Jemen oder Irak auf, allerdings mit modernisierten Teilen, die es fast unkenntlich machen.
Die häufigste Beschwerde betrifft den Schutz. Viele eingesetzte Fahrzeuge seien leicht gepanzert und böten kaum Schutz gegen bestimmte Kaliber, so die Beobachter offener Quellen.
Hält Russland das Beste für die NATO zurück?
Diese Hypothese gewinnt unter den Forennutzern an Gewicht: Modernes Material und Eliteeinheiten werden für einen größeren Konflikt, eine direkte Auseinandersetzung mit der NATO, aufgespart, während man in der Ukraine opferbare Ressourcen verbraucht. Ein Fußballvergleich wird oft genutzt: Man spielt gegen einen Zweitligisten mit der Ersatzbank.
Das Gegenargument ist nicht weniger stark. Die russische Logistik stocke, so ein anderer Nutzer, bereits nur 100 Kilometer hinter der eigenen Grenze. Wenn die Versorgung nahe am Heimatland nicht funktioniert, wackelt die Theorie einer besser ausgestatteten zweiten Welle. Manche fassen es mit einem häuslichen Bild zusammen: Man isst altes Brot, obwohl frisches im Ofen liegt, um nichts wegzuwerfen.
Auch andere Armeen nutzen keine neue Technik
Hier wird die Geschichte komplexer, denn Veraltung ist kein rein russisches Phänomen. Spanien und Deutschland betreiben Leopard 2-Panzer, die vier Jahrzehnte alt sind. Die Niederlande hatten zeitweise rund 3.000 dieser Fahrzeuge seit den 80er Jahren im Einsatz und schafften sie nach dem Mauerfall ab.
Der US-amerikanische M1 übertrifft die 50 Jahre mit gewechseltem Rohr. Die israelischen Merkava stammen aus den Achtzigern. Und in der Luft dasselbe: F15 von 1971, F16 von 1978, F18 von 1983, Su-25 von 1981. Die US-B52-Bomber nähern sich ihrem Jahrhundert im Dienst, und ihre Lebensdauer wurde bereits auf 100 Jahre verlängert. Dass ein Gerät alt ist, macht es nicht nutzlos, wenn jemand seine Wartung bezahlt.
Die Lücke, die wirklich zählt: Drohnen
Hier zeigt sich der Abstand deutlich. Die türkische Drohne Bayraktar TB2, mit österreichischem Motor, deutschen und kanadischen Systemen sowie zivilem GPS, demonstriert in Aufnahmen von 2020 eine Präzision und Bildqualität, die russische Modelle aus derselben Zeit laut einem Nutzer nicht erreichen.
Der nukleare Aspekt ist anders gelagert. Russland habe dort tatsächlich investiert, so die Darstellung der Nutzer: U-Boote, Hyperschallraketen, hochwertige Flugabwehrsysteme. Dies hält die NATO davon ab, sich einzumischen. Rund 800 bis 900 Atomsprengköpfe sollen laut einer im Forum kursierenden Berechnung sofort einsatzbereit sein. Über den tatsächlichen Zustand dieses Materials gibt es keine zuverlässigen Daten.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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