Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
511 Steuerinspektor-Stellen bei der AEAT mit Zulagen bis 48.098 Euro
Im BOE vom 7. November 2023 wurden 511 Stellen für Inspektoren der spanischen Finanzverwaltung (AEAT) ausgeschrieben, mit spezifischen Zulagen zwischen 32.521 und 48.098 Euro jährlich.
511 Inspektor-Stellen bei der AEAT mit Zulagen bis zu 48.098 Euro
Während das Land auf Katalonien blickte, veröffentlichte das Amtsblatt BOE am 7. November 2023 auf 111 Seiten eine Ausschreibung für 511 Stellen als Steuerinspektor bei der AEAT. Dies war kein gewöhnliches Jobangebot. Der sichtbare Teil – die spezifischen Zulagen – reicht von 32.521,72 bis 48.098,96 Euro pro Jahr. Nur die Zulage. Das Grundgehalt, Dienstalterszulagen, Ortszuschläge und Leistungsprämien kommen noch hinzu, und manche beschreiben dies offen als verdeckte Umklassifizierung von Stellen.
Die Zahl sprengt jeden Vergleich mit dem Rest der staatlichen Verwaltung. Und das Detail, das laut den Berichten im Thread am meisten Unbehagen bereitet, ist nicht der Betrag, sondern wer darüber entscheidet: Viele dieser Stellen werden durch freie Ernennung besetzt, sodass die Gruppe, die diese Bezüge erhält, auch an deren Festlegung beteiligt ist, da sie die Kasse der Behörde verwaltet.
Was ist die spezifische Zulage und warum treibt sie das Gehalt in die Höhe?
Es handelt sich um eine Vergütung für besondere Bedingungen der Stelle, nicht für Dienstalter oder Besoldungsgruppe. Bei der AEAT bewegen sich diese Beträge in einer Spanne von 32.521,72 bis 48.098,96 Euro. Nur die Zulage.
In Kontext gesetzt wird die Skala noch auffälliger. Verwaltungsassistenten (Gruppe C2) erhalten an bestimmten Standorten eine spezifische Zulage von 17.134 Euro, deutlich mehr als viele Beamte der Gruppe A1 in anderen Ministerien für denselben Posten bekommen. Genannte Beispiele: Staatsapotheker mit Stufe 24 und einer Zulage von rund 7.000 Euro, ohne Leistungsprämie. Der interne Vergleich innerhalb der Verwaltung selbst sorgt für die größte Empörung.
Zwei Jahre Kaufkraftverlust, während die Gelder nicht verteilt werden
Zwischen 2020 und 2022 überstieg der Verlust des Bruttojahresgehalts bei der spanischen Steuerverwaltung (Agencia Tributaria) für alle Beschäftigten die Marke von 5%, in manchen Gruppen stärker als in anderen, aber ohne Ausnahmen. Vor diesem Hintergrund dreht sich die interne Debatte nicht mehr darum, wie stark jede Berufsgruppe profitiert, sondern wer das Geld behält, wenn es fließt. Dem Finanzministerium wird zugeschrieben, dass jede Erhöhung der Leistungsprämien letztlich bei den Inspektoren landet, was einen offenen Konflikt mit ihrer Gewerkschaft schürt. Das politische Klima hat nicht geholfen: Es wurde kritisiert, dass die Führung dieser Gewerkschaft im Wahlkampf der Parlamentswahlen 2023 aktiv für die PP (Volkspartei) agitierte.
Der Jahreskongress: Öffentliche Spesen und Urlaubstage
Jedes Jahr treffen sich mehr als 500 Inspektoren zu einem Kongress in einer spanischen Stadt. Nach verbreiteten Darstellungen hat das Finanzministerium Geld bereitgestellt – einschließlich Verpflegungsmehraufwendungen –, um diese Tage zu finanzieren, die den Teilnehmern zudem als Urlaubstage unter dem Label Fortbildung angerechnet werden. Derselbe Mechanismus wurde erstmals für den Kongress der Techniker-Gewerkschaft im Oktober in Barcelona angewandt, um öffentliche Kritik zu vermeiden. Laut diesen Berichten berichtet die Presse über den Kongress, verschweigt aber, wer ihn bezahlt.
Inspektoren gegen Techniker: Der Streit innerhalb der Steuerverwaltung
Vor dem Sommer 2023 kursierte das Gerücht einer Ausschreibung. Niemand wusste, dass daraus eine Umklassifizierung für Inspektoren werden würde. Die Gewerkschaft CCOO behauptet, dass diese Mittel ursprünglich für die Umklassifizierung der Verwaltungsangestellten gedacht waren, die nun leer ausgehen und in den Großstädten unter Druck stehen. Mitte 2022 wurde Jesús Gascón Catalán, ein Steuerinspektor, zum Staatssekretär für Finanzen ernannt; seitdem bewegt sich die Spitze der Behörde mit größerem Spielraum. Ein Beispiel: Die SIAT, eine starke Gewerkschaft im Zollüberwachungsbereich, blockierte eine Liste von Inspektoren, woraufhin die Behördenleitung entschied, diese Stellen in die Ausschreibung aufzunehmen. Die Spannung zwischen den Berufsgruppen mündete in einen Streik der Finanztechniker, angekündigt für den 26. November 2025.
Der Steuerzahler, das letzte Glied der Kette
Am Ende der Kette steht derjenige, der zahlt. Ein Steuerpflichtiger, der Einspruch beim TEAR (Verwaltungsgericht für Wirtschaft und Finanzen) einlegt, hat nach vorliegenden Schätzungen nur etwa 10% Chance auf Erfolg, wenn er es versucht, und gewinnt sein Verfahren dann doch in 50-60% der Fälle. Der Anreiz ist also, nichts zu tun. Und es gibt einen weiteren Punkt: Die Leistungsprämie eines Inspektors wird nicht zurückgezahlt, wenn er einen Prozess verliert. Ob Sieg oder Niederlage, der Bonus ist bereits auf dem Gehaltszettel.
Wie viel dieses Vergütungsmodells beruht auf sachlichen Kriterien und wie viel auf der Fähigkeit einer Gruppe, ihre eigenen Zuschläge festzulegen?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (147 Antworten).
Der Provokateur Alvise Pérez behauptet den Rücktritt der Leitung des spanischen Finanzministeriums ohne offizielle Bestätigung. Der Minister wirkte nervös.
Der antifaschistische Twitter-Nutzer PabloMM soll laut Vorwürfen in sozialen Medien einen Fonds für Ferienwohnungen verwaltet haben. Dies wurde bekannt, nachdem er sein Konto gelöscht hatte.
Kast gewinnt die chilenische Stichwahl mit 60 % gegen Jara von der Kommunistischen Partei (40 %). Die Rechte stellt 90 Abgeordnete, die Linke erkennt die Niederlage an.
Eine Kubanerin ohne Papiere erhält in Spanien eine Aufenthaltserlaubnis als YouTuberin und zieht anschließend ihren Mann nach. Der Fall entfacht erneut die Debatte über Regularisierung.