Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Forum-Debatte: Spanien führt bei Hunden pro Einwohner
Ein Nutzer behauptet, Spanien habe 9 Millionen Hunde für 45 Millionen Einwohner und mehr ungesammelte Exkremente als andere EU-Länder.
Warum riecht es in Spanien nach Hundeurin, in Frankreich aber nicht
Ist die Belastung durch Hundekot ein rein spanisches Phänomen? Wer aus Frankreich, Italien, Deutschland oder der Schweiz zurückkehrt und in einer beliebigen spanischen Stadt landet, stellt fest: Hier weicht man Kot aus, dort nicht. Die Beobachtung, wiederholt in verschiedenen Gegenden über längere Zeit, deutet auf eine bis zu zwanzigmal höhere Dichte an Hunden auf der Straße hin im Vergleich zum Nachbarland sowie auf eine Menge von Exkrementen auf Gehwegen und in Parks, die mit keinem anderen europäischen Land vergleichbar ist. Manche behaupten, Spanien liege neben dem Vereinigten Königreich weltweit an der Spitze bei der Zahl der Hunde pro Einwohner.
Wie viele Hunde gibt es in Spanien und warum nehmen sie zu?
Ein im Diskurs kursierender Fakt ist eindeutig: Neun Millionen Hunde in einem Land mit 45 Millionen Einwohnern. Das Verhältnis pro Einwohner wäre eines der höchsten der Welt. Die Frage lautet: Warum?
Manche führen dies auf eine Rollenverschiebung zurück: Der Hund füllt die Lücke, die zuvor Kinder oder Partner hatten, und ist zum neuen emotionalen Mittelpunkt einer Gesellschaft geworden, die weniger Geburten, mehr Scheidungen und mehr Alleinlebende verzeichnet. Diese These wird mit Varianten wiederholt: Je weniger Kinder, desto mehr Hunde. Und es betrifft nicht nur junge Menschen ohne Nachkommen: Auch Rentner und Familien mit mehreren Kindern nehmen Tiere ins Haus auf.
Der andere Teil des Arguments ist materieller, nicht sentimentaler Natur. Laut einem Forumsteilnehmer filtert in Ländern, wo der Kauf eines Hundes im Schnitt rund 2.000 Euro kostet und die Adoptionsgebühr etwa 600–800 Euro beträgt, um Tierarztkosten abzudecken, die wirtschaftliche Hürde den Zugang. In Spanien wäre der Zugang billig und schnell, was die Zahl der Halter multipliziert, einschließlich jener, die kein Tier halten sollten.
Nicht nur Spanien: Das Phänomen breitet sich aus
Die These der spanischen Ausnahmeerscheinung hat Gegenstimmen. Wer die Côte d’Azur bereist hat, beschreibt Hunde in Luxus-Hotels ab 500 Euro pro Nacht, in Restaurants unter den Tischen und in Supermärkten. Auch in Deutschland, Österreich und Italien nehme die Präsenz laut deren Berichten zu. Der Unterschied, so argumentieren sie, liege nicht in der Existenz des Phänomens, sondern in dessen Management: Dort hätte der Besitzer nur das Tier, das er sich leisten kann, und halte es im Haus; hier würden große Tiere in kleinen Wohnungen in Wohnblöcken ohne Grünflächen angesammelt.
Das städtebauliche Argument hat Gewicht. Spanien konzentriert die Bevölkerung in dichten Städten mit schmalen Gehwegen und wenigen Grünflächen, während 90 % des Territoriums praktisch leer stehen. In nördlichen Ländern lebt der Hund in Einfamilienhäusern mit Grundstück; hier teilt er einen zwei mal zwei Meter großen Aufzug.
Das Problem ist nicht der Hund: Es ist der ungesammelte Kot
Der breiteste Konsens im Debate ist, dass das Tier nicht das Problem sei, sondern der rücksichtslose Besitzer. Beschrieben werden Urinstrahlen von Balkonen auf darunterliegende Terrassen, frei laufende Hunde mit zwei Meter langen Leinen, Tiere auf Bar-Terrassen und das wachsende Gefühl, dass derjenige, der keinen Hund hat, der Außenseiter sei. Die wiederkehrende Beschwerde ist die Straflosigkeit: Fehlen wirksamer Bußgelder für Besitzer, die Exkremente liegen lassen.
Die vollständige Berechnung des Verhältnisses von Hunden pro Einwohner und ihr Vergleich mit anderen europäischen Ländern würde eine überraschende Differenz ergeben, wie der Autor angibt, die jeder Interessierte detailliert aufgeschlüsselt finden könnte.
Die gesundheitliche Hypothese und die Vermenschlichung des Tieres
Eine Analyse-Linie verbindet den Anstieg der Hundezahl mit Indikatoren für Unwohlsein: Einsamkeit, Depression, Konsum von Antidepressiva. Die Vermenschlichung des Tieres – es wie ein Kind behandeln – wird als Symptom gelesen, nicht als Ursache. Parallel dazu wird der Effekt auf das Zusammenleben hervorgehoben: Wer verlangt, dass ihn der Hund nicht berührt oder nicht im Aufzug mitfährt, wird wie ein Psychopath behandelt, der keine Tiere liebt.
Die abschließende Ironie stammt vom Material selbst: Wenn Hunde nicht auf der Straße urinieren oder koten würden, gäbe es keine sogenannte „Hundephobie“. Und das, so scheint es, ist wohl zu viel verlangt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (158 Antworten).
Trump droht Großbritannien, Deutschland und Frankreich mit Zöllen von bis zu 25%, weil sie Grönland nicht abtreten. Analyse der wirtschaftlichen Folgen.
Gleichzeitige Brände in Spanien, Frankreich, Deutschland und Großbritannien. Deuten Daten auf kriminelle Netzwerke, Landflucht oder Erneuerbare-Energien-Spekulation hin?
Sturm Ciarán bringt Hurrikan-Warnungen nach Großbritannien und Frankreich, während ein zweites Tiefdruckgebiet Feuchtigkeit über den Alpenbogen schüttet.
Ein Video eines jungen Italieners gegen Migration fällt mit der Debatte über 500.000 Arbeitserlaubnisse zusammen, die Meloni laut Diskussionsbeitrag bis 2028 ausstellen will.
Ein Zuschauer im Studio von La Revuelta berichtet auf X, die Sendung sei unterbrochen worden und Broncano sei ermahnt worden. Wir erklären, was bekannt ist und was nicht.