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First und CAE im Selbststudium vorbereiten: Bücher, Listening und Speaking
Lehrbücher für 30 bis 50 Euro gegen Sprachschulen, die jedes Jahr die Preise erhöhen: wie man sich per Selbststudium auf First und CAE vorbereitet und warum Speaking weiterhin die größte Hürde bleibt.
First und CAE ohne Sprachschule vorbereiten: was es kostet und was fehlt
Ein Cambridge-Lehrbuch bei der Casa del Libro kostet zwischen 30 und 50 Euro, DVD inklusive. Eine Sprachschule dagegen hat ihre Preise Jahr für Jahr erhöht, bis viele Studenten beschlossen haben auszusteigen. Das ist die Szene, mit der die Diskussion beginnt: Jemand mit einem ausreichenden Niveau, um das Advanced in Betracht zu ziehen, sucht nach Lehrmaterial, Methoden und Ressourcen, um sich zu Hause darauf vorzubereiten – in dem sicheren Wissen, dass Speaking die einzige Mauer sein wird, die sich mit einem Buch nicht einreißen lässt.
Die Ausgangsprämisse ist klar: Selbststudium deckt Reading, Listening und Use of English ab, aber der mündliche Teil erfordert einen Muttersprachler oder zumindest einen Sprachaustausch mit Ausländern. Der Rest ist Ausdauer und Material. Und Material gibt es, wenn auch verstreut.
Welche Bücher und Lehrwerke für First und Advanced taugen
Bezüglich der Literatur herrscht breiter Konsens. Prüfungsspezifische Vorbereitungsbücher mit ihren Übungs-DVDs gelten als ausreichend, um auf eigene Faust zu lernen. Für Grammatik wird Murphys Buch immer wieder als Referenz genannt. Für Business-Englisch wird ein Pearson-Longman-Titel auf Intermediate-Niveau erwähnt, der mit The Economist erstellt wurde.
Die Liste der kostenlosen Ressourcen, die sich ansammelt, ist lang: komplette BBC-Kurse, Dokumentationen im Original mit englischen Untertiteln, gemeinfreie Hörbücher, Podcasts nach Niveaustufen, Online-Radio sowie Vokabel- und unregelmäßige-Verben-Apps, um tote Zeiten zu nutzen. Manche empfehlen sogar, täglich eine englische Zeitung zu kaufen: Innerhalb von ein paar Monaten, so ihre Behauptung, schieße das Niveau nach oben.
Listening trainiert man nicht mit untertitelten Filmen
Hier kommt die nützlichste Korrektur des Austauschs. Filme mit englischen Untertiteln zu sehen hilft bei Wortschatz und Verständnis, bildet aber die echte Prüfung nicht ab. Bei First und Advanced wird das Listening-Test ohne Netz abgelegt. Der Rat: Listening pur üben, auf einem sehr niedrigen Niveau beginnend und Schritt für Schritt aufsteigend, mit Webseiten, die transkribierte Audios und Akzente aus verschiedenen Ländern bieten.
Radio funktioniert als Ausdauer-Gymnastik: britische und amerikanische öffentliche Sender, mit Timer, um beim Zuhören von zwanzig oder dreißig Minuten einzuschlafen. Und für die Aussprache: Songtexte ausdrucken und sie im Karaoke-Stil singen. Mit einer Einschränkung: britisches Material ist besser, denn die amerikanischen Ausdrücke aus Teenagerfilmen verraten den Lernenden.
Speaking: die einzige Ausgabe, die man nicht vermeiden kann
Die Übereinstimmung ist fast vollständig. Ohne Gespräche mit Muttersprachlern wird die mündliche Prüfung zur Schwachstelle jedes Autodidakten. Die vorgeschlagenen Wege: Konversationstausch mit ausländischen Studenten, regelmäßige Treffen oder, als letztes Mittel, den Geldbeutel zücken. Erwähnt werden auch die Fernkurse der spanischen staatlichen Sprachschulen (Escuelas Oficiales de Idiomas, EOI), mit einer wöchentlichen zweistündigen Sitzung für etwa 180 Euro, als Brücke zum fortgeschrittenen Präsenzniveau.
Prüfungstricks, die in keinem Lehrbuch stehen
Einer der konkretesten Beiträge: eine Liste mit zwanzig oder dreißig Wörtern und Ausdrücken erstellen, die ungewöhnlich klingen, aber typisch sind, sie auswendig lernen und in jeder offiziellen schriftlichen Prüfung verwenden. Besonders bei informellen Aufsätzen funktioniert das, wo feste Wendungen in fast jeden Kontext passen. Die Liste entsteht, indem man einen ganzen Nachmittag lang Wörterbuchseiten durchblättert.
Der andere Schlüssel ist Neugier. Wer Englisch mit den Videospielen der alten Konsole und einem Wörterbuch daneben gelernt hat, landete schließlich in der Anglistik mit einem C2. Das Alter, so betont man, sei nicht das Problem; der fehlende Wille schon.
Am Ende ist die Rechnung einfach: zwischen 30 und 50 Euro pro Lehrbuch gegen eine Sprachschule, die jedes Jahr die Preise erhöht. Unbezahlbar ist es, jemanden zum Sprechen zu finden. Und da gibt es, vorerst, keine App, die einen Tisch und zwei Kaffees ersetzen kann.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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