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Feuer in Spanien: Vier Hunde sterben bei Dachgeschossbrand, Nachbar kann wieder schlafen
Vier Hunde sterben bei einem Brand in einem Dachgeschoss, in dem sie den ganzen Tag allein waren. Das Neubaugebäude brannte aus, die Versicherung prüft bereits den Schaden.
Vier Hunde sterben beim Dachgeschossbrand, der Nachbar kann wieder schlafen
Das Feuer zerstörte das gesamte Dachgeschoss und tötete die vier Hunde, die dort eingesperrt lebten. Der Besitzer ließ sie den ganzen Tag allein. Die Feuerwehr barg drei tote Tiere und ein viertes, das noch lebend ankam, aber nicht überlebte. Das erst kürzlich erbaute Gebäude erlitt strukturelle Schäden. Die Nachricht hat in Spanien eine Debatte neu entfacht, die nie endet: die über Tiere, die als Accessoire gekauft und wie alter Krempel abgegeben werden.
Was im abgebrannten Dachgeschoss geschah
Der Brand brach im Dachgeschoss eines Neubaus aus, einem jener Gebäude, die angeblich alle Vorschriften erfüllen und nicht so leicht brennen dürften. Vier Hunde konnten nicht heraus. Drei starben an Ort und Stelle. Das vierte wurde lebend gerettet, überlebte aber nicht. Der Besitzer war nicht zu Hause. Die Tiere waren den ganzen Tag allein, eingesperrt, ohne dass jemand eine Tür hätte öffnen können, als der Rauch aufkam.
Die Brandursache ist unklar. In einem Gebäude mit moderner Elektroinstallation und Erdgas stellt sich die Frage zwangsläufig: Wie explodiert ein Neubau? Die offizielle Antwort steht noch aus. Was bereits da ist, ist die Spur der Schäden: das ganze Gebäude betroffen, die Versicherung prüft den Vorgang, und die Nachbarn starren zur Decke.
Der Missbrauch, den niemand meldet, bis es brennt
Vier Hunde in einem Dachgeschoss einzusperren, während der Besitzer seinem Leben nachgeht, ist keine verantwortungsvolle Tierhaltung. Es ist Tierquälerei, auch wenn es erst in den Nachrichten landet, wenn ein Unglück passiert. Das spanische Tierschutzgesetz erfasst Aussetzung und mangelnde Fürsorge, doch die tatsächliche Kontrolle existiert praktisch nicht. Niemand ruft den Seprona (den spanischen Naturschutzdienst) wegen eines Nachbarn, der seine Hunde allein lässt. Bis das Gebäude brennt und nichts mehr zu machen ist.
Manche meinen, das Problem sei nicht der Besitzer, sondern die fehlende behördliche Kontrolle. Dagegen steht das naheliegende Argument: Die Verwaltung kann nicht in jede Wohnung eine Kamera hängen. Der Mittelweg, den niemand gefunden hat, lautet: Das Gesetz existiert, wird aber nicht angewendet.
Die Versicherung, der Neubau und die Rechnung
Ein Schaden dieses Ausmaßes in einem Neubau öffnet die Büchse der Pandora. Die Versicherung des Besitzers muss die Schäden am Dachgeschoss und vermutlich auch die am gesamten Gebäude übernehmen. Wird Fahrlässigkeit festgestellt — Tiere allein zu lassen ist nicht die Brandursache, verschärft aber das Ergebnis —, kann der Versicherer versuchen, die Entschädigung zu kürzen. Die übrigen Nachbarn verhandeln derweil mit der Eigentümergemeinschaft und ihrer eigenen Versicherung.
Die Frage, ob das Feuer ein Unfall war oder gelegt wurde, ist weiter offen. Es gibt keine offizielle Antwort. Was es gibt, ist ein beschädigtes Gebäude, vier tote Tiere und eine Gemeinschaft, die nun jeden Nachbarn genau beobachtet, der Haustiere allein lässt.
Der verstörende Fakt ist nicht der Brand. Es ist, dass niemanden überrascht, dass vier Hunde eingesperrt in einem Dachgeschoss lebten und es niemanden seltsam vorkam, bis der Rauch aus dem Fenster quoll.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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