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Ex-Chef von Plus Ultra sagt aus: 1 Prozent des Retters bezahlte er an Zapatero
Der ehemalige Vorsitzende von Plus Ultra sagt, er habe 530.000 € an Zapatero für die Rettung der Airline gezahlt. Das 1-Prozent-Honorar war erfolgsabhängig. Alle Details.
Der ehemalige Vorsitzende von Plus Ultra, **Julio Martínez Sola**, hat vor Gericht ausgesagt, dass er vereinbart hatte, 1 % der Rettungssumme der Airline, also **530.000 Euro**, an den ehemaligen spanischen Ministerpräsidenten **José Luis Rodríguez Zapatero** zu zahlen, um den "Erfolg" des Geschäfts sicherzustellen.
## Der 1-Prozent-Deal
Die Airline **Plus Ultra** erhielt **2021** eine Finanzspritze von **53 Millionen Euro** von der Regierung von **Pedro Sánchez**. Nach der Darstellung von **Julio Martínez Sola**, dem ehemaligen Vorsitzenden der Gesellschaft, wurde mit **Zapatero** eine Provision von **1 %** auf diesen Betrag vereinbart. Das entsprach **530.000 Euro**, einer Summe, die als Erfolgsprovision vereinbart war, also nur bei tatsächlicher Auszahlung der staatlichen Hilfe fällig wurde. Der Manager erklärte dem Richter, er kenne die konkreten Schritte nicht, die der ehemalige sozialistische Regierungschef nach dieser Vereinbarung unternommen habe.
## Der Vermittler und die Gutachten
Die Verhandlungen und die spätere Transaktion sollen über **Julio Martínez Martínez** gelaufen sein, bekannt als "Julito", den die Nationalpolizei als **Zapateros** "Strohmann" bezeichnet. Dieser soll mit der Airline Kontakt aufgenommen haben, um die Details der Vereinbarung festzuzurren. Die Gerichtsakten des Falls, bekannt als "Fall Zapatero" oder "Fall Plus Ultra", dokumentieren Überweisungen der Airline an die Firma **Análisis Relevante SL**, die "Julito" gehört. **Zapatero** wurde von dieser Firma für die Erstellung geopolitischer Gutachten bezahlt.
## Erste Kontakte und der ICO-Kredit
Der erste Kontakt der Airline zu **Zapatero** drehte sich nicht direkt um die Rettung, sondern um die Suche nach einem Kredit über die staatliche ICO-Fazilität. Im **Mai 2020** sandte der damalige CEO von **Plus Ultra**, **Roberto Roselli**, einen Brief an den Vizepräsidenten des Kreditinstituts und bat um "Hilfe" bei der Erlangung des Darlehens. In dem Schreiben gab **Roselli** an, er handle auf "Anweisung von **Zapatero**". Der beantragte Kredit wurde schließlich nicht bewilligt, obwohl die **Banco Santander** ein entsprechendes Verfahren bearbeitet hatte.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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