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Evangelium vom 4. September: nicht richten und Rosenkranz aus Lourdes
Die Liturgie für den 4. September 2026: erster Brief an die Korinther, Psalm 36 und Rosenkranz aus Lourdes. Nicht vor der Zeit richten – die Botschaft des Tages.
Die Liturgie des 4. September: nicht vor der Zeit richten und der Rosenkranz als Zuflucht
Die katholische Kirche begeht an diesem Freitag, dem 4. September 2026, einen Tag, der vom ersten Brief an die Korinther, vom Psalm 36 und vom Fest Unserer Lieben Frau vom Trost geprägt ist. Die Liturgie des Tages betont eine Botschaft, die in Zeiten vorschneller Urteile ungewöhnlich ist: nicht vor der Zeit richten, denn der einzige Richter ist der Herr.
Die erste Lesung: treue Verwalter
Der erste Brief des Apostels Paulus an die Korinther, Kapitel 4, Verse 1 bis 5, stellt die Christen als Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes dar. Von ihnen wird Treue erwartet, keine spektakulären Ergebnisse. Paulus geht noch weiter: Nicht einmal sein eigenes Gewissen spricht ihn frei, denn sein Richter ist der Herr. Die Lesung endet mit einer klaren Warnung: „richtet nicht vor der Zeit, lasst den Herrn kommen", der das Verborgene erleuchten und die Pläne des Herzens ans Licht bringen wird.
Der Psalm und das Evangelium: die göttliche Gerechtigkeit
Der Psalm 36, der als Antwortpsalm gebetet wird, verkündet, dass der Herr die Gerechten rettet und ihnen in der Gefahr eine Festung ist. Er schützt sie und bewahrt sie vor den Bösen, weil sie bei ihm Zuflucht suchen. Das Evangelium des Tages unter dem Leitwort „Neuen Wein in neue Schläuche" verweist auf das Gleichnis Jesu über die Unmöglichkeit, Neues mit Altem zu vermischen – ein Aufruf zur Umkehr und zur inneren Erneuerung.
Marianische Frömmigkeit und Rosenkranz
Der Tag umfasst das Hochfest Unserer Lieben Frau vom Trost mit seiner Novene. Um 15.00 Uhr wird die Barmherzigkeitskrone gebetet, zu jener Stunde, in der Jesus sein Leben für uns hingab. Um 22.00 Uhr der Heilige Rosenkranz aus Lourdes, auf Spanisch, mit den Litaneien und den marianischen Versprechen. Pater Santiago Martín, ein Franziskaner, hält eine Predigt, die die Betrachtung des Tages begleitet.
Das Fortbestehen dieser Praktiken in einem säkularen Umfeld zeugt von einem Bedürfnis nach geistiger Zuflucht, das nicht zu enden scheint. Die Liturgie des heutigen Tages mit ihrem Schwerpunkt auf Treue und göttlichem Gericht wird zu einer kleinen Oase für alle, die einen Moment der Ruhe inmitten des Lärms suchen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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