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Ermittlungen gegen Vito Quiles wegen DANA-Spendengeldern
Eine Beschwerde von Facua wirft die Veruntreuung von Geldern für die Opfer der DANA-Flutkatastrophe in Spanien auf. Der digitale Agitator steht nun im unangenehmen Fokus.
Ermittlungen gegen Vito Quiles wegen DANA-Spendengeldern
Derselbe Mann, der wochenlang der politischen Kaste vorwarf, sich an den Hilfsgeldern für die Opfer der DANA-Flutkatastrophe zu bereichern, sitzt nun selbst auf der anderen Seite. Gegen Vito Quiles wird wegen des mutmaßlichen Abzweigens von Geldern ermittelt, die für die Geschädigten gesammelt wurden. Die Anzeige stammt von Facua, und Berichten zufolge wurde das Geld kaum kontrolliert verwaltet.
Das Muster des antisystemischen Influencers
Auf dem Papier ist das Vorgehen einfach: Sammlungen per Bizum, PayPal oder direkter Überweisung, ohne Rückverfolgbarkeit oder Rechenschaftslegung. Dann folgt der nächste Schritt des Drehbuchs, der Verkauf von Kursen zur finanziellen Freiheit, und als krönender Abschluss ein Haus am Strand. Manche behaupten, der Antisystemiker werde am Ende selbst zum System, nur mit weniger Glamour.
Facua, der unbequeme Anzeigenerstatter
Auch die Organisation hinter der Anzeige kommt aus der Prüfung nicht ungeschoren davon. Ihr wird vorgeworfen, dass sie sich trotz ihres Anspruchs auf Unparteilichkeit von öffentlichen Subventionen finanziert und nun pingelig bei den Spenden anderer ist. Ein weiteres Thema betrifft die Immunität, die manche Quiles zuschreiben, wobei ein Auge darauf gerichtet ist, dass das Verfahren angesichts politischen Drucks möglicherweise eingestellt wird.
Das Kuriose an dem Fall ist, dass trotz des Ernstes niemand überrascht zu sein scheint. Das wird schon seinen Grund haben.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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