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Ende der Muface: 1,5 Millionen Beamte wechseln ins öffentliche Gesundheitssystem
Das Ende des Muface-Vertrags überführt 1,5 Millionen Beamte und ihre Familien in das spanische öffentliche Gesundheitssystem. Die bisherige private Police kostete zwischen 40 und 200 Euro.
Muface endet: Beamte erkennen, dass sie ihre Versicherung bereits selbst bezahlten
Das Muface-Gesundheitssystem war nie kostenlos. Die Mitglieder zahlen seit Jahren Beiträge an eine private Versicherungsgesellschaft, ein Detail, das oft untergeht, wenn die Überführung der Beamten in das öffentliche System gefeiert wird. Der Vertrag, der 1,5 Millionen Beamte und ihre Familien abdeckt, wird auf Beschluss der Regierung mit Unterstützung von Sumar beendet. Die erste Auswirkung ist keine Einsparung für den Staatshaushalt, sondern eine Verlagerung der Patienten von der privaten Police zu den Wartelisten des allgemeinen Systems. Keine frühere Regierung hatte sich getraut, dieses Modell anzufassen.
Was ist Muface und wer bleibt vom neuen System ausgeschlossen?
Muface deckt nicht alle öffentlichen Bediensteten ab, nur Staatsbeamte und those, die an die autonomen Regionen übertragen wurden; dort machen Lehrer mehr als 60% der Gruppe aus. Auch die Policía Nacional (Nationale Polizei), Hacienda (Finanzverwaltung) oder SEPE (Arbeitsamt) sind enthalten. Ausgeschlossen bleiben Angestellte im Arbeitsverhältnis, Interimskräfte —über eine Million—, regionale Sicherheitskräfte, lokale Beamte sowie jene, die bei der Seguridad Social (Sozialversicherung) oder autonomen Behörden angestellt sind. Diese Aufteilung erklärt, warum der Protest nicht von einer einheitlichen Gruppe kommt.
Militärs und Guardia Civil bleiben bei ISFAS; Justizpersonal bei MUGEJU. Keines dieser beiden Systeme steht aktuell zur Debatte, aber es deutet auf den nächsten Schritt hin. Mit allen drei Mutualitäten steigt die Zahl der potenziell Betroffenen weit über die in Schlagzeilen genannten 1,5 Millionen hinaus.
Die Alterung, die Versicherer nicht mehr finanzieren wollen
Das Durchschnittsalter der Versicherten stieg von 54,2 Jahren im Jahr 2013 auf 57,8 zehn Jahre später. Eine alternde Gruppe bedeutet höheren Verbrauch: mehr Erkrankungen, mehr Kosten, weniger Spielraum. Die Berechnungen zeigen eine weitere Ebene: Die Abschaffung der steuerlichen Begünstigung für private Policen verteuert das Produkt genau dann, wenn sich das Profil der Versicherten verschlechtert.
Hier liegt die Falle des Geschäftsmodells. Adeslas und Asisa gelten als die einzigen Unternehmen, die bereit sind, um den Vertrag zu bieten; DKV hat sich zurückgezogen. Das Szenario für die Betroffenen sieht monatliche Prämien vor, die von etwa 40 auf 200 Euro springen, sowie eine Gruppe, die komplett vom Markt ausgeschlossen wird: chronisch Kranke, Ältere und allgemein jeder, den ein Aktuar als unversicherbar einstuft.
Rentner aus Clases Pasivas, der unsichtbare Nutzer
Kaum jemand hat durchgerechnet: Rentner beziehen ihre Pension aus dem Clases-Pasivas-System (Beamtenpensionen), aber ihre medizinische Versorgung, Medikamente und Reaccionariorztbesuche laufen weiterhin über Muface. Alle werden plötzlich in die Seguridad Social integriert. Es handelt sich nicht nur um aktive Mitglieder: Es sind zwei Fronten, die in denselben Trichter fließen.
Mit ihnen reist Kleingedrucktes, das im privaten Sektor sichtbar war. Der Rentner mit privater Versicherung zahlt seine Medikamente nicht gratis; im öffentlichen System schon. Die Apothekenrechnung verschwindet nicht, sie wechselt nur den Zahler. Und falls Wartezeiten entstehen, verteilen sie sich auf die Neuzugänge und die, die bereits in der Schlange standen.
Wer trägt die Kosten der autonomen Regionen?
Die meisten autonomen Regionen werden von der PP (Partido Popular) regiert, und sie sind es, die schlagartig neue Nutzer aufnehmen müssen. Daraus ergibt sich die häufigste politische Lesart: Das private System der Beamten zerlegen und die heiße Kartoffel auf fremde Dächer werfen. Die Gegenposition ist prosaischer —die Versicherer wollten den Vertrag nicht— und erinnert daran, dass niemand zuvor gehandelt hatte.
Einige gehen weiter und behaupten, die Wartezeiten für Fachärzte oder Operationen würden deutlich steigen, mit Verzögerungen von Monaten in einigen Regionen. Andere widersprechen: Wenn Beamte Teil des Systems sind, werden sie hochwertige öffentliche Gesundheitsversorgung einfordern, was am Ende allen zugutekommt. Diese Vorhersage basiert auf einer plausiblen Intuition, nicht auf Daten.
Was kostet es, das zu bezahlen, was man bereits zahlte?
Eine Reaccionariorztkonsultation im privaten Sektor kostet rund 100 Euro, basierend auf den Preisen, die zur Berechnung der Belastung herangezogen werden. Für einen Beamten der niedrigsten Gruppe ist die öffentliche Alternative keine ideologische Wahl: Sie ist die einzige Option, wenn der Vertrag stirbt.
Angesichts der aktuellen Prämien, der alternden Versichertengruppe und der Versicherer, die wegsehen, geht es in der Debatte nicht mehr darum, wer den politischen Kampf gewinnt. Die Frage lautet anders: Wie viele der 1,5 Millionen Betroffenen können sich privat leisten, was bisher der Vertrag abdeckte?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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