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Elon Musk spricht von weißem Völkermord in Südafrika – der Präsident widerspricht
Der südafrikanische Präsident nennt die Erzählung von der Verfolgung der Weißen nach Trumps Finanzstopp "völlig falsch". Die Morde auf Farmen in Zahlen.
Cyril Ramaphosa hat bestritten, dass in Südafrika weiße Menschen verfolgt werden, nachdem Elon Musk von einem "weißen Völkermord" gesprochen und Donald Trump die Finanzierung des Landes gekürzt hatte. Die Polizeistatistiken stützen nicht die Vorstellung von weitverbreiteten Angriffen gegen eine Bevölkerungsgruppe.
Der Präsident Südafrikas, **Cyril Ramaphosa**, nannte die Idee, dass in seinem Land weiße Menschen verfolgt werden, eine "völlig falsche Erzählung". Er sagte dies in seiner wöchentlichen Ansprache an die Nation, ohne jemanden beim Namen zu nennen, aber als Antwort auf die Vorwürfe, die **Elon Musk** und **Donald Trump** in den letzten Wochen wiederholt haben. Der Streit ist nicht nur politisch: Er hat am Ende auch das Geld berührt, denn Trumps Exekutivverordnung kürzte die Finanzierung für Südafrika.
## Was Musk und Trump sagten und was Ramaphosa erwiderte
Musk, der in Südafrika geboren wurde, bekräftigte in den sozialen Medien, dass einige Politiker des Landes den "weißen Völkermord aktiv fördern". Trump unterzeichnete letzten Monat eine Exekutivverordnung, die die südafrikanische Regierung mit einem Finanzstopp bestraft und den **Afrikanern** den Flüchtlingsstatus in den USA anbietet. Ramaphosa antwortete, die Südafrikaner "dürfen nicht zulassen, dass äußere Ereignisse uns spalten", und forderte dazu auf, der Idee entgegenzutreten, dass im Land jemand wegen seiner Rasse oder Kultur verfolgt wird.
## Die Morde auf Farmen in Zahlen
Die südafrikanische Regierung verurteilt die gewaltsamen Angriffe auf Landwirte, die es gibt. Umstritten ist unter Experten nur, ob diese Angriffe Teil einer gezielten Kampagne gegen Weiße sind. Laut Polizeistatistiken wurden im Quartal zwischen Oktober und Dezember des vergangenen Jahres landesweit **6.953 Morde** registriert, eine Zahl, die eine extrem hohe Kriminalitätsrate widerspiegelt, die alle Bevölkerungsgruppen betrifft. Die Afrikaner-Gruppe behauptet, die Polizei unterschätze die Morde auf Farmen mitunter: Im selben Quartal habe es **acht** Morde auf landwirtschaftlichen Betrieben gegeben, während die Polizei nur **einen** erfasst habe.
## Das Landgesetz, das hinter dem Konflikt steckt
Die Vorwürfe von Trump und Musk stützen sich auf zwei Säulen: die Angriffe auf Farmen und die Gesetze zur Enteignung von Land. Südafrika hat ein Verteilungsproblem beim Agrareigentum aus der Zeit der Apartheid, und die Regierung hat Regelungen vorangetrieben, die Enteignungen erleichtern sollen. Genau dort passen die Vorwürfe der Verfolgung hinein, obwohl die Regierung darauf besteht, dass es keine Beweise für weitverbreitete Angriffe auf weiße Menschen gibt. Trumps Verordnung mit Finanzstopp und Zufluchtsangebot machte aus einem politischen Streit eine Angelegenheit mit wirtschaftlichen und diplomatischen Folgen.
## Was Südafrika in diesem Machtkampf auf dem Spiel hat
Das Land ist auf seine Handelsbeziehungen und die Entwicklungshilfe angewiesen, und ein offener Konflikt mit Washington liegt nicht in seinem Interesse. Ramaphosa hat sich entschieden, nicht mit Namen zu kontern, und verteidigt das Bild des Landes als einen Ort, an dem niemand wegen seiner Rasse verfolgt wird. Auf der anderen Seite hat die Erzählung vom "weißen Völkermord" in Foren und sozialen Medien durchaus Lauf, auch wenn die offiziellen Zahlen sie nicht stützen. Es ist eine Debatte, in der Daten und Erzählungen getrennte Wege gehen – und es lohnt sich, die Quellen zu prüfen, bevor man irgendeine Zahl für bare Münze nimmt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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