Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Elektroautos erreichen 20 % der globalen Verkäufe
Die IEA meldet einen weltweiten Elektroauto-Anteil von 20 %, doch in Spanien fehlt bei 70 % der Fahrer die Ladeinfrastruktur.
Elektromobilität: 20 % Marktanteil weltweit, aber 70 % ohne private Ladestation
Ein halbes Dutzend elektrischer Lieferwagen steht in einer Reihe an ihren Ladepunkten, während hinter dem Gebäude ein Lärmpegel herrscht, der jede Unterhaltung unmöglich macht. Diese Szene wurde von jemandem beschrieben, der in einem Logistikunternehmen auf die Abfertigung einer Sendung wartete. Sie illustriert den aktuellen Stand der Elektromobilität besser als jede Werbebroschüre: Die Flotten fahren bereits elektrisch, aber die zugrunde liegende Infrastruktur wirkt noch veraltet.
Zur gleichen Zeit veröffentlichte die Internationale Energieagentur (IEA) ihren jährlichen Bericht zur Elektromobilität. Das umfangreiche und detaillierte Dokument bestätigt eine unbequeme Zahl für beide Seiten: Elektroautos machen bereits 20 % der weltweiten Verkäufe aus. Von hier an interpretiert jeder die Daten nach seinen eigenen Präferenzen.
Was sagt der IEA-Bericht und warum wird er angezweifelt?
Die Details des Berichts hinterlassen einen gemischten Eindruck. Befürworter betonen, dass jedes fünfte neu zugelassene Fahrzeug weltweit elektrisch ist, was nicht mehr nur ein Phänomen für wohlhabende Käufer sei. Skeptiker kontern mit drei Kritikpunkten: Der Bericht zitiert keine akademischen Quellen, wiederholt alle paar Seiten die Notwendigkeit der CO2-Reduktion und listet Prozentsätze ohne klare Herkunft auf. Das schärfste Urteil lautet, dass es sich eher um einen ideologischen als um einen technischen Text handle.
Es lohnt sich, ein Detail zu erwähnen, das kaum jemand liest. Der Bericht stellt klar, dass der Text die Ansichten seiner Verfasser widerspiegelt und nicht unbedingt die Position der Länder, die die Agentur finanzieren. Dieser Absatz, der in einer wissenschaftlichen Arbeit zwei Zeilen beanspruchen würde, fungiert hier als Kleingedrucktes mit erheblichen Konsequenzen. Selbst die Autoren sprechen nicht im Namen der Staaten.
Warum können 70 % der Autofahrer nicht zu Hause laden?
Weil sie keine Garage haben. Bei etwa 1,5 Milliarden Autos weltweit liegt der Engpass nicht beim Motor, sondern beim Stecker. In Spanien verfügen laut den im öffentlichen Diskurs häufig zitierten Daten 70 % der Fahrer über keinen eigenen Stellplatz und parken ihr Auto auf der Straße. Vom fünften Stock durchs Fenster mit einem Verlängerungskabel zu laden, ist kein Mobilitätskonzept, sondern eine Improvisation.
Auf dieser Basis fußt die gewichtigste Einwände: Ohne Netz kein Wunder. Manche argumentieren, dass für diesen Bedarf keine neuen Umspannwerke gebaut, keine Hochspannungsleitungen verlegt und keine Investitionen in die Vorbereitung des Systems für eine potenziell vervielfachte Nachfrage getätigt wurden. Andere relativieren dies und weisen darauf hin, dass der Großteil der Ladung nachts erfolgen werde, wenn das Netz weniger ausgelastet ist. Beides kann gleichzeitig wahr sein, und genau darin liegt das Problem.
Reichweite und Effizienz: Von 300 Wh/kg auf über 10.000 Wh/kg
Ein Elektromotor nutzt Energie deutlich effizienter als ein Verbrennungsmotor. Der Haken liegt jedoch bei der Speicherung vor der Nutzung. Eine moderne Batterie erreicht etwa 300 Wh/kg; Diesel und Benzin übertreffen 10.000 Wh/kg. Der Unterschied beträgt mehr als eine Größenordnung. Hinzu kommen Verluste, die selten in Prospekten erwähnt werden: Transport im Stromnetz, Ladegerät, Ladevorgang, Entladung und Wechselrichter. Wichtig: Die Werbung berücksichtigt nur den letzten Teil.
Ausgehend von dieser Realität kursieren bestimmte Berechnungen. Eine Fahrt von Madrid nach Barcelona mit einem Tesla wird oft mit dreizehn Stunden angegeben, inklusive Stopps, aber unter Ausschluss von Brückentagen oder Urlauben, an einem normalen Werktag. Eine Fahrerin von Teneriffa räumt ein, dass Elektroautos auf der Insel gut funktionieren, aber 400 Kilometer Reichweite für die Iberische Halbinsel zu kurz sind. Und es gibt eine Paradoxie, die die Hersteller selbst fördern: Plug-in-Hybride werden mit bis zu 2.000 Kilometern Reichweite beworben. Elektrisch ja, aber mit Sicherheitsnetz.
Tesla sinkt, BYD steigt: Der Wandel im Geschäft
Das Quartalsbild des Herstellers, der den Wandel symbolisiert, war wenig erfreulich: Der Gewinn von Tesla fiel um 55 %, und das Unternehmen führte den Druck auf die Konkurrenz durch Hybride zurück. Gleichzeitig steht BYD kurz davor, ihm den Weltmarktführerschaft abzujagen. Ein Aspekt, der in Schlagzeilen oft fehlt: Die Zahlen des chinesischen Herstellers verdoppeln sich fast, wenn Plug-in-Hybride zu den reinen Elektrofahrzeugen addiert werden.
Daraus resultiert das Missverständnis über China. Viele dort verkaufte Fahrzeuge sind kleine, günstige Stadtautos, die in Europa kaum als Pkw gelten würden. Der globale Trend geht jedoch in eine andere Richtung: In China und weltweit dominieren SUVs die Verkäufe. Statistiken richtig zu lesen erfordert Aufmerksamkeit für die Feinheiten.
Was kostet das Laden und wer trägt die Kosten?
Das hängt davon ab, wo geladen wird. Ein Besitzer zweier Elektroautos prahlt damit, sie zu Hause zu laden, und nutzt einen Tarif mit zwei kostenlosen Stunden täglich; seine Kosten pro Kilometer seien niedriger als beim früheren Verbrenner. Außer Haus ändert sich das Bild: Einige Berechnungen zeigen, dass das Laden unterwegs teurer sein kann als das Tanken eines Diesels für dieselbe Strecke.
Und dann bleibt die unangenehme Frage: Wer zahlt die Differenz? Öffentliche Subventionen, steuerliche Vorteile und künstlich niedrig gehaltene Preise für die Ersten. Ein häufiges Argument besagt, dass die Technologie von allein billiger werde und man nur Geduld brauche. Eine weniger freundliche Sichtweise: Jemand muss die Party bezahlen, und das wird nicht derjenige sein, der den Bericht verfasst.
Laut den in der Diskussion vorgebrachten Argumenten machen Elektrofahrzeuge in der gesamten spanischen Taxiflotte weniger als 3 % aus. Dabei fahren sie die meisten Kilometer und könnten den Aufpreis am schnellsten amortisieren. Während der weltweite Anteil steigt, verzeichnete der Hersteller, der den Wandel anführte, laut kursierenden Daten einen Rückgang von -51 % seit seinem Höchststand. Niemand hat das letzte Wort.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (299 Antworten).
Xiaomi war binnen 24 Stunden ausverkauft, während der AVATR 12 für 39.480 Euro mit 700 km Reichweite kommt und Zölle von 40 bis 50 Prozent diskutiert werden.