El Pozo und sein Werbespot mit der spanischen Nationalmannschaft: Marketingfehler?

El Pozo startet eine Kampagne mit einem muslimischen Spieler der spanischen Nationalmannschaft, um Wurstwaren zu verkaufen. Der religiöse Widerspruch löst Kritik aus. Ein Marketingfehler?

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

El Pozo und sein Werbespot mit der Nationalmannschaft: eine Kampagne, die nicht ankam

Als El Pozo beschloss, eine Werbekampagne mit der spanischen Nationalmannschaft zu starten, wollte das Unternehmen seine Wurstwarenmarke vermutlich mit nationalem Stolz verbinden. Die Wahl des Hauptdarstellers – ein muslimischer Fußballspieler – löste jedoch eine unerwartete Debatte in den sozialen Medien aus. Das Paradox lag auf der Hand: Chorizo und Schinken mit jemandem bewerben, der diese Produkte aus religiösen Gründen nicht isst.

Die Kreativagentur hatte den kulturellen Konflikt nicht einkalkuliert. Im Spot sagt der Spieler einen Text, in dem er erklärt, er würde El Pozo essen, wenn er kein frommer Muslim wäre, weil das Unternehmen die strengen EU-Hygienevorschriften erfüllt. Eine argumentative Verrenkung, die statt zu überzeugen die Widersprüchlichkeit nur noch betonte. Das Ergebnis: ein Werbespot, der mehr Spott als Umsatz brachte.

Über die Anekdote hinaus zeigt die Kampagne ein typisches Risiko im Sportmarketing: die fehlende Passung zwischen Botschafter und Produkt. In einem Land, in dem Schinken fast ein nationales Identitätssymbol ist, war es mindestens riskant, einen muslimischen Spieler damit zu bewerben. Marken, die etwas bewegen wollen, sollten sich fragen, ob die Botschaft nicht am Ende zum Witz wird, den niemand bestellt hat.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (19 Antworten).

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