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Einwanderung: Mehrheit in Spanien für Grenzschließung
Die Mehrheit befürwortet die Schließung der Grenzen oder sehr harte Bedingungen. Die Vorschläge reichen von sofortiger Abschiebung bis zur gezielten Auswahl qualifizierter junger Migranten.
Die Umfrage zur Schließung der Grenzen für Einwanderung lässt keinen Zweifel offen: Die Mehrheit der Bürger neigt zu einer strengen Beschränkung. Die Debatte ist nicht neu, doch die Schärfe der Argumente offenbart eine Frustration, die über ideologische Lager hinweggeht.
Die Vorschläge reichen von der vollständigen Schließung bis zur selektiven Öffnung. Ein Teil fordert die sofortige Abschiebung bei jeder Straftat, verpflichtende medizinische Untersuchungen und Gegenseitigkeit mit den Herkunftsländern. Ein anderer, pragmatischerer Teil macht die Einwanderung davon abhängig, dass die Arbeitslosigkeit unter 5 % sinkt und der Migrant eine spezifische Qualifikation besitzt. Manche befürworten sogar nur die Einwanderung qualifizierter junger Menschen als Lösung für die Überalterung, allerdings mit kulturell kompatiblem Profil.
Der verblüffende Befund: Niemand verteidigt den Status quo. Selbst Befürworter von Einwanderung plädieren nicht für eine bedingungslos offene Tür. Die eigentliche Kluft verläuft zwischen denen, die die Grenzen komplett schließen wollen, und denen, die einen chirurgisch präzisen Filter entwerfen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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