Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Eingefrorene Löhne und Wohnen: Spaniens Debatte über private Gehälter
Zwei Jahrzehnte eingefrorene Löhne, von Tarifsteigerungen aufgefressene Zuschläge und Wohnen, das das Gehalt auffrisst: die Diagnose der privaten Beschäftigung in Spanien.
Gehälter von vor 20 Jahren und Wohnen, das das Gehalt auffrisst
Es gibt eine Szene, die sich in spanischen Privatunternehmen wiederholt: der Angestellte, der seit zwei Jahrzehnten praktisch dasselbe verdient, während die Wohnungspreise und der Warenkorb ungebremst steigen. Die Diagnose, die den Privatsektor durchzieht, ist unbequem: Die Löhne sind eingefroren, Tariferhöhungen werden durch den Wegfall von Zuschlägen aufgefangen, und die Marge bleibt oben. Gleichzeitig wiederholt sich in der Diskussion ein Befund: Das Wohnen, nicht das Gehalt, ist das eigentliche Problem.
Die Lohnuntergrenze ist zur Obergrenze einer ganzen Generation geworden. In Galicien verdient ein ungelernte Fabrikarbeiter zwischen 1.200 und 1.400 Euro, und mit Qualifikation hängt es von der Branche ab. Um darüber hinauszukommen, sind exzessive Stunden nötig: Manche geben zu, dieses Jahr kaum einen Samstag frei gehabt zu haben. Die Klage kommt nicht nur von den Mileuristas (die rund 1.000 Euro im Monat verdienen): Ein technisch-kaufmännischer Junior beginnt mit 1.500 netto auf vierzehn Gehälter, und ein gutes Jahr mit eigenem Portfolio kann 3.000 erreichen. Die Spanne existiert, aber die Basis ist, was sie ist.
Die Wohnungspreise, der Elefant, der das Gehalt auffrisst
Das am häufigsten wiederholte Argument zielt nicht auf den Lohn, sondern auf die Lebenshaltungskosten. 2.000 netto reichen in einer Großstadt nicht, und die Miete verschlingt in angespannten Gebieten die Hälfte des Gehalts. Der historische Vergleich ist hart: Frühere Generationen kamen an fast kostenlosen Wohnraum, und heute kostet ein Zimmer so viel wie ein Mindestlohn. In Málaga werden Vertretungsstellen mit Gehältern von 1.800 bis 2.000 Euro abgelehnt, weil die Miete 1.500 für eine winzige Kammer verlangt.
Manche relativieren, dass die Besessenheit vom Eigenheim sehr spanisch sei und man im übrigen Europa zur Miete wohne. Das Problem ist, dass man ohne garantierte Renten entweder ein Haus hat oder am Arsch ist. Das Wohnen fungiert als Ersatz für das öffentliche System, und das erhöht den Druck auf Beton und Ziegel.
Unternehmensmargen, Tarifverträge und das Kleingedruckte
Die Kritik an der Unternehmerschaft ist explizit: brutale Margen mit billiger Arbeitskraft. Es gibt Berichte von Ingenieuren, die als Zweitoffiziere mit 1.200 netto eingestellt wurden, und von qualifizierten Elektroinstallateuren, die in niedrigeren Kategorien bezahlt werden. Die Klage erstreckt sich auf die Arbeitsinspektion, der Untätigkeit vorgeworfen wird. Das Ergebnis ist eine Kultur, in der es übelgenommen wird, einen würdigen Lohn zu fordern, selbst unter Kollegen.
Die Alternative der Selbstständigkeit erscheint als Ausweg: Wer sich selbstständig macht, gibt zu, besser zu leben, weniger zu arbeiten und mehr zu verdienen, auch wenn er das Risiko trägt, dass ihm eines Tages gesagt wird, er werde nicht gebraucht. Das ist keine kollektive Lösung, erklärt aber, warum viele den Privatsektor als Angestellte verlassen.
Warum gibt es keine massiven Streiks?
Die Frage schwebt über der gesamten Diskussion. Die explodierende Inflation und die sinkenden Löhne hätten einen sozialen Ausbruch auslösen müssen, und er bleibt aus. Man verweist auf Resignation, auf die Doppelschicht, um über die Runden zu kommen, und auf eine Generation, die nichts anderes kennt. Manche behaupten, alles habe eine Grenze und die Gereiztheit senke bereits die Produktivität. Die Analyse stockt genau dort: Bei diesen Differenzen müsste der Konflikt massiv sein, und er bleibt marginal.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (100 Antworten).
Nacho Cano wurde wegen mutmaßlicher Arbeits- und Einwanderungsdelikte im Musical Malinche festgenommen. Die Arbeitsschutzbehörde und die Richterin stellten das Verfahren ein.
Das deutsche Stahlwerk verabschiedet sich von seiner letzten Röhre, während in der Debatte behauptet wird, Stromerzeugung und -verbrauch lägen unter dem Niveau von 1992.
Die Schlagzeile behauptet, Spanien erkenne offiziell 37 Geschlechter und 10 sexuelle Orientierungen an, doch der Artikel dahinter nennt kein einziges Gesetz.