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Einen Roman-Gott benennen: echte Mythologie oder erfundener Name
Epona, Pazuzu, Crom oder ein erfundener Name: Ohne definierte Epoche oder Kultur ist die Benennung eines fiktiven Gottes ein Schuss ins Blaue.
Einen Roman-Gott benennen: zwischen echter Mythologie und Witz
Wie tauft man einen Gott, der noch gar nicht existiert? Die Frage klingt nach Kaffeekränzchen, entscheidet aber über den Ton eines ganzen Romans: Ein schlecht gewählter Name treibt den Leser auf der feierlichsten Seite zum Lachen. In den vier Tagen, in denen der Thread offen ist, mit 15 Beiträgen, lautet die häufigste Diagnose: Ohne Kontext —Epoche, Kultur, Genre— ist jeder Vorschlag ein Schuss ins Blaue. Eine Maya-Gottheit ist nicht dasselbe wie eine nordische, und minoische Bronze nicht dasselbe wie eine jüdische Entität, die die Sache durch ihre lebendige religiöse Bedeutung zusätzlich verkompliziert.
Der unerschöpfliche Aderschatz historischer Pantheons
Der schnelle Weg ist das Plündern fremder Mythologien. Epona, keltische Göttin der Pferde; Termagant, das sarazenische Götzenbild aus mittelalterlichen Heldenliedern; Pazuzu, der mesopotamische Dämon, den der Pavor wiederverwertet hat; Pachamama, die andine Mutter Erde; Crom und Toutatis, längst von der Popkultur geheiligt. Reichlich Material, meist ohne urheberrechtliche Ansprüche.
Selbst erfinden: origineller, aber leichter zu verderben
Ein selbst erfundener Name gewinnt an Einzigartigkeit und verliert an Glaubwürdigkeit. Die ausgereiftesten Vorschläge bestehen darin, eine zur jeweiligen Zivilisation stimmige Phonetik zu entwickeln —sogar mit einer KI, die bronzezeitliche Klänge imitieren soll— und den billigen Witz zu vermeiden, der nach zwei Nachrichtensendungen alt aussieht. Jemand hat bereits 10 % der Romangewinne für die Überlassung seines Einfalls eingefordert.
Fazit: fünfzehn Antworten und kein einziger Gott, der umsonst arbeiten will.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Die Lex Poetelia Papiria schaffte die Schuldknechtschaft im Jahr 326 v. Chr. ab, sieben Jahrhunderte bevor das Christentum in Rom zur offiziellen Religion wurde.