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Ein Jahr sparen, um 1987 5.000 Peseten zu zahlen
Nach eigener Aussage sparte ein 17-Jähriger ein ganzes Jahr lang, um 5.000 Peseten für sein erstes sexuelles Erlebnis im Jahr 1987 zusammenzubekommen.
5.000 Peseten und ein Jahr Sparen: das erste Mal 1987
Am 4. Oktober 1987, um neun Uhr abends, klingelte ein 17-jähriger Junge an der Tür einer Wohnung wenige Meter von seinem Zuhause entfernt. Er hatte ein ganzes Jahr lang das Taschengeld gespart, das ihm seine Verwandten gaben, bis er 5.000 Peseten beisammen hatte. Drinnen wartete eine Frau, die angab, 27 Jahre alt zu sein, und die er Minuten zuvor telefonisch kontaktiert hatte. Er bezahlte den Preis im Voraus, ging in einen sehr großen Raum und erlebte, seiner eigenen Erzählung zufolge, das erste sens Erlebnis seines Lebens. Fast vier Jahrzehnte später hat er es öffentlich erzählt, mit Nostalgie und mit einer Erinnerung, die er selbst als unauslöschlich beschreibt.
Was 5.000 Peseten 1987 bedeuteten
Die Zahl ist kein Schmuck: Sie ist der Kern der Geschichte. Der Jugendliche arbeitete nicht; seine einzige Einnahmequelle war das Taschengeld der Familie, und er brauchte zwölf Monate, um den Betrag zusammenzubekommen. Eine der meistzitierten Antworten war nicht sarracena, sondern rechnerisch: ein ordentliches Sümmchen für einen Jungen in diesem Alter und in jenem Jahr. In der Erzählung taucht kein aktueller Preis zum Vergleich auf, nur der Hinweis, dass heute in Euro bezahlt wird – der Vergleich bleibt also offen. Klar ist jedoch der Rahmen: Geld im Voraus, ein telefonisch vereinbarter Service und ein Haus, das nach Aussage des Autors zu einem Netzwerk von Vermittlungen zwischen seiner Stadt und dem Baskenland gehörte.
Die These vom wirtschaftlichen Tauschgeschäft
Die unbequemste Antwort hat mit dem Zimmer nichts zu tun. Manche behaupten, jede Beziehung zwischen Mann und Frau sei im Grunde ein wirtschaftlicher Tausch irgendeiner Art, und jener Nachmittag habe den Mechanismus nur sichtbar gemacht. Der Autor relativiert andererseits: Er vertritt die Ansicht, die Gesellschaft von damals sei weniger materialistisch gewesen als die heutige, und der Wandel sei eine Frechheit gewesen. Das sind zwei Blickweisen auf dasselbe. Die erste reduziert die Episode auf einen Vertrag mit Preisliste; die zweite macht daraus ein emotionales Fossil einer angeblich unschuldigeren Zeit. Keine von beiden lässt sich mit den verfügbaren Daten belegen.
Eine Anekdotensammlung, eher komisch als klinisch
Ein guter Teil der Antworten diskutierte gar nichts: Es wurden Witze gemacht. Es gab den beliebten Gag vom Vater, der die Nachricht erhält, und jemand erinnerte ihn scherzhaft daran, dass das in dessen eigener Biografie nichts Neues war. Die ursprüngliche Erzählung dagegen sucht keinen Humor: Sie beschreibt Nervosität, körperliche Schwierigkeiten, einen Ausgang ohne Höhepunkt und einen Kuss auf den Mund, der, so versichert er, sein erster gewesen sei. Das Detail, das der Autor selbst hervorhebt, ist genau dieses: Es kam zu keiner Ejakulation. Er erzählt es ohne Dramatik, wie jemand den Lagebericht eines Nachmittags erstattet.
Am Ende brachte der Autor seinen eigenen Jahrestag mit einem Satz auf den Punkt, der vier Jahrzehnte der Neuinterpretation zusammenfasst: Es war nicht so wild. In einer späteren Nachricht ordnet er das Erlebnis 39 Jahre zurück ein und fügt hinzu, dass es, mit Abstand betrachtet, gar nicht so schlecht war.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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