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Echenique veröffentlicht Chat mit Vermietern, die Familien und Migranten ablehnen
Echenique teilt einen Chat mit über 2.000 privaten Vermietern, in dem behauptet wird, dass keine Familien mit Kindern oder Migranten vermietet werden. Die Debatte betrifft das Wohnungsgesetz.
Echenique veröffentlicht Vermieter-Filter: Keine Kinder, keine Migranten
Eine Pablo Echenique zugeschriebene Nachricht verbreitet eine Praxis, die laut Diskussionsteilnehmern der Mietmarkt seit Langem anwendet: Mieter wegen Kindern oder Herkunft abzulehnen. Der virale Text reproduziert angebliche Gespräche aus einer Messenger-Gruppe mit mehr als 2.000 privaten Eigentümern. Die Reaktion der intervenierenden Vermieter war nicht von Reue geprägt.
Die Logik der Vermieter ist, nach eigener Aussage, einfach: Wenn das Gesetz den verletzlichen Mieter schützt und Zwangsräumungen erschwert, verzichtet der Eigentümer darauf, an potenzielle rechtliche Probleme zu vermieten. Rechtsunsicherheit führt, so dieses Argument, zu Eingangsfilters. Es ist weder Nächstenliebe noch Bosheit: Es ist Risikomanagement. Zumindest sagen sie das.
Das Wohnungsgesetz und der Bumerang-Effekt
Das am häufigsten wiederholte Argument ist, dass die Norm zum Schutz verletzlicher Familien diese letztlich vom Markt verdrängt hat. Wenn du nicht räumen kannst, vermietest du nicht. Die Gleichung ist, laut den Vermietern, aus ihrer Logik konsistent: Eine Mutter mit kleinen Kindern wird zum jahrelangen finanziellen Risiko, nicht zum gewünschten Mieter.
Einige gehen weiter und behaupten, das Problem sei nicht das Gesetz, sondern der Mangel an Alternativen. Wenn der Staat Zahlungsausfälle und Sachbeschädigungen durch verletzliche Familien übernehmen würde, gäbe es echten Wettbewerb um dieses Mieterprofil. Solange das nicht geschieht, löst der Markt dies auf dem kurzen Weg: Er wählt nur Mieter ohne Probleme aus.
Die nicht existierende Landkarte des Mietmarktes
Die in der Konversation kursierenden Daten, einem Nutzer zugeschrieben, zeichnen ein unbequemes Muster. Im sogenannten roten Gürtel von Madrid (Cinturón rojo) ist das Verhältnis von Kauf- zu Mietwohnungen laut dieser Quelle erdrückend. In Arganda beträgt das Verhältnis 8 Mietungen pro 224 Verkäufe. In Coslada 9 gegenüber 150. In Rubí 10 gegenüber 920. Einige ziehen daraus die Schlussfolgerung, dass diejenigen, die Eigentümer am meisten kritisieren, am wenigsten vermieten.
Die alternative Lesart ist, dass sich der Mietmarkt professionalisiert und konzentriert hat. Kleine Eigentümer fliehen vor dem Risiko und Fonds nehmen ihren Platz ein. Das Ergebnis ist dasselbe: weniger Angebot, höhere Preise und aggressivere Filter.
Warum vermieten private Eigentümer nicht mehr an Familien mit Kindern?
Weil, laut den Vermietern, die Kosten eines Fehlers extrem hoch sind. Eine Zwangsräumung kann Jahre dauern und zehntausende Euro kosten. Die aktuelle Gesetzgebung schützt Mieter in Verletzlichkeitssituationen, und eine Familie mit Minderjährigen passt oft in dieses Profil. Der Eigentümer weiß das und handelt entsprechend: Er lässt die Wohnung lieber leer, als das Risiko eines Mieters einzugehen, den er nicht vertreiben kann.
Die Folge ist, nach diesem Argument, eine grausame Paradoxie. Die Norm, die Verletzliche schützen wollte, verschließt ihnen die Tür. Man muss kein Genie sein, um das zu sehen. Man muss nur versucht haben, als alleinerziehende Mutter eine Wohnung zu mieten.
Das Geschäft mit der Rechtsicherheit
Die Antwort des Marktes war laut Teilnehmern nicht der Rückzug, sondern die Abschottung. Versicherungen gegen Zahlungsausfälle sind zum neuen Türsteher der Wohnung geworden. Sie analysieren den Mieter genau, verlangen Bürgschaften und schließen Risikoprofile aus. Der Eigentümer, der diese Dienste bucht, schläft ruhiger. Der Mieter, der den Filter nicht passiert, schläft nicht.
Einige behaupten, diese Entwicklung sei in jedem Markt unvermeidlich, in dem das Risiko nicht gut verteilt ist. Wenn der Staat die Kosten nicht übernimmt, tut es der Eigentümer. Und der Eigentümer gibt sie an den Mieter weiter. Die Kette hat kein Geheimnis.
Die Angebotsfalle
Die am häufigsten wiederholte Diagnose in der Konversation ist, dass das Problem nicht durch mehr Regulierung gelöst wird, sondern durch mehr Wohnraum. Flächenfreigabe und Bau sind das Rezept, das laut Teilnehmern niemand anwenden will. Unterdessen wird die Wohnungspolitik zu einer Abfolge von Pflastern, die Nebenwirkungen erzeugen.
Die offene Frage ist nicht, ob private Eigentümer filtern. Es ist wie viele Wohnungen leer stehen, weil das Vermieten mehr Angst macht als das Verschließen. Und ob diese Entscheidung, tausendfach wiederholt, nicht die wahre Ursache dafür ist, dass Mieten für die Bedürftigsten unerreichbar sind.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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