Drei Viertel der flüchtlingsbezogenen Haushalte in Wien leben von Steuerzahlergeld

75 Prozent der mit Geflüchteten verbundenen Haushalte in Wien sind auf staatliche Unterstützung angewiesen. Eine Analyse zeigt die Abhängigkeit von Sozialleistungen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

75 Prozent der mit Geflüchteten verbundenen Haushalte in Wien sind auf staatliche Unterstützung angewiesen, um zu überleben. Diese Zahl steht im Kontrast zur Eigenständigkeit von Haushalten ohne Migrationshintergrund.

Die Integration von Geflüchteten in das Arbeits- und Wirtschaftsleben **Wiens** scheint eine hartnäckige Herausforderung zu sein. Laut einer Analyse von **Statistics Austria** können drei Viertel der Haushalte, die mit Personen aus den wichtigsten Herkunftsländern von Asylanträgen verbunden sind, sich ohne staatliche Leistungen nicht selbst versorgen. Das bedeutet, dass in der österreichischen Hauptstadt nur jeder vierte dieser Haushalte wirtschaftlich auf eigenen Beinen steht.

## Die Realität der Abhängigkeit in Wien

Die Studie untersuchte rund **103.000 Haushalte** in ganz **Österreich**, in denen mindestens ein Geflüchteter, Asylwerber oder eine Person mit subsidiärem Schutz aus Ländern wie **Syrien**, **Afghanistan**, **Irak**, **Iran**, **Somalia** oder **Tschetschenien** lebte. Die Ergebnisse für **Wien** waren besonders auffällig: **75 Prozent** der untersuchten Haushalte waren auf Mindestsicherung oder vergleichbare staatliche Unterstützungen angewiesen, um ihren Bedarf zu decken.

Bundesweit ist die Abhängigkeit geringer, aber weiterhin erheblich: **47 Prozent** der in die Studie einbezogenen Haushalte konnten sich nicht selbst tragen. Ein Haushalt galt als eigenständig, wenn sein Einkommen aus Erwerbstätigkeit, Pensionen, Arbeitslosenversicherung oder Krankengeld stammte – im Gegensatz zur Mindestsicherung und anderen Sozialleistungen.

## Ein Kontrast zu Haushalten ohne Migrationshintergrund

Die Zahlen der flüchtlingsbezogenen Haushalte in **Wien** stehen in scharfem Kontrast zu denen österreichischer Haushalte ohne Migrationshintergrund. Bei diesen wurden zwischen **90 und 93 Prozent** der Haushalte als eigenständig eingestuft. Selbst in **Wien** lag die Eigenständigkeitsquote der Haushalte ohne Migrationshintergrund bei respektablen **86 Prozent** – ein erheblicher Unterschied zu den **25 Prozent** Eigenständigkeit unter den mit Geflüchteten verbundenen Haushalten.

## Integrationspolitik und Beschäftigung

Angesichts dieser Lage hat Integrationsministerin **Claudia Bauer** betont, wie dringend es sei, Sozialleistungsempfänger schneller in Arbeit zu bringen. Nach ihren Aussagen soll der Sozialstaat ein Hebel zur Eigenständigkeit sein, kein dauerhaftes Ziel. Die künftige Politik wird größeren Wert auf die Durchsetzung von Integrationspflichten legen, mit der Möglichkeit von Leistungskürzungen für jene, die sich weigern, an geforderten Maßnahmen teilzunehmen.

Es wurde beobachtet, dass der Wegfall der Mindestsicherung für Personen mit subsidiärem Schutz in **Wien** mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit in dieser Gruppe um mehr als ein Drittel einherging, wie Daten des Arbeitsmarktservice **Österreich** zeigen. Die Regierung interpretiert dies als Zeichen dafür, dass viele Empfänger Arbeit finden können, selbst unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen, sobald die Leistungsregeln verschärft werden.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (1 Antworten).

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